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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
Entstehung
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247
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wo cs nöthig war, wendete und vierte, nach der Berechnung seinesKapitäns gegen fünf und zwanzig Meilen südwestlich fortgearbei-tet. Es war jetzt Nachmittag, und da die Atmosphäre zwar nieohne Nebel, aber doch ungewöhnlich klar war, begab sich Gardinerin die Höhe, um mit eigenen Augen den Stand der Dinge umihn her zu erforschen.

Nach Süden hinab und die Wasserstraße entlang, welche dasSchiff befahren hatte, begann sich das Eis zu schließen, und eswar viel leichter, weiter zu gehen als zurückzukehren. Nach Ostenjedoch, und besonders nach Südosten wendete Gardiner seine sehn-süchtigen Blicke. In jenem Thcile des Meeres und nicht wenigerals zehn Scestunden entfernt, hoffte er die Inseln zu finden, welcheer suchte, wenn cs ja solche Inseln gab. I» jener Richtung öffne-ten sich mehr solcher Straßen durch das Eis, welches fast überallhöher war, als gerade an der Stelle, die das Schiff erreicht hatte.Einige Male glaubte 'Roswell wirkliche Berge zu scheu, obgleich esnur Eismassen waren, welche in Folge der schrägen Beleuchtung,die darauf fiel, dunkel und crdartig aussahen. Jedes Mal eut-räuschten ihn die aus dem Nebel brechenden Sonnenblicke, und wasihm so eben schwarz und bedrohlich vorgekommen, stand plötzlich,wie durch cineu Zanbcrschlag, iu vollem Glanze da, und prangtein dem prachtvollsten Grün oder in schneeigem Weiß, das den Be-schauer selbst iumitteu der Schrecken und Gefahren, von denen erumgebe» war, mit Bewunderung erfüllte. Die herrlichen Alpen,diese Wunder der Erde, konnten kaum mit der Sccncrie wetteifern,welche die Natur in jenem entlegenen Meere an eine anscheinendeLeere vergeudete. Aber Gottes Macht und Ehre waren da, sowieunter dem Aequator.

Eine volle Stunde blieb Gardincr in den Dwarssahiingen,von wo aus er das Deck auricf, und die Nase des Schooners nachSüdosten richten ließ, um ihn so nabe als möglich am Winde durchdie Oeffnungcn zu drängen. Die Atmosphäre war nie ncbcllos,