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unter sich spielten, wie die Jungen von Landthieren sich muthwil-lig ergötzen, oder ihre Kraft prüfen. Augenblicks wälzte sich eineMutter seitwärts und säugte ihr Junges. Andere folgten ihremBeispiele, und nun hielt der Anführer der Heerde auf seinem Wegenach windwärts inne, und begann die Stelle zu umkreisen, alswarte er des Beliebens jener guten Mütter, welche für ihre Jun-gen so zärtlich Sorge trugen. In diesem Augenblicke schossen dieBoote schäumend unter die Heerde.
Hätte der Wetteifer und die Aufregung unter den Seeleutenkeinen so hohen Grad erreicht, so wäre man wahrscheinlich vorsich-tiger verfahren. Es ist sehr gefährlich, einen Wallfisch anzugrcifcn,welcher sein Junges zu vertheidigeu hat. Wir wissen, daß die zar-testen Frauen Heldinnen werden, wenn eine solche Gefahr droht,und die Natur scheint dem ganzen Gcschlechte, — dem mit Ver-nunft begabten Theilc wie dem, , welcher dem Instinkte folgt, dasGefühl eingeprägt zu haben, in der Vertbeidignng der hilflosenWesen, welche ihnen anvcrtrant worden, den Tod nicht zu scheuen.
Keiner unserer Seemänner dachte aber jetzt an die Gefahr, wel-cher er sich bloßstellte, denn jetzt hieß es — Vineyard gegen Oyster-Pond, der eine Scelöwe gegen den andern, und bei Einzelnen Dol-lar gegen Dollar.
„Roswell lief, als verachte er die geringere Beute, mittendurch die Heerde, und hielt mit seinem Boote unmittelbar aus dieSeite des alten Bullen ab, einen Wallfisch von wenigstens „hun-dert Fässern Thran."
DaS ungeheure Thier fühlte kaum die Harpune, als es, seinenSchwanz in die Höhe werfend, mit einer Raschheit in die Tiefedes Meeres hinabging, daß ans der Ocffnnng, durch welche dieLeine folgte, der Dampf aufstieg. Gewöhnlich bewegt sich derWallfisch nicht schneller, als ein rüstiger Mann zu gehen vermag,und wenn er ans der See dahin schwimmt, thut ein rasches Schiffunter vollen Segeln eö ihm an Geschwindigkeit gleich; wenn dasOie Seelöwen. 1Z