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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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Reizende zu vereinigen. Auf diesem Festland, oder doch wenigstensauf der östlichen Seite desselben, müssen wir uns mit dem Nütz-lichen begnügen und unsere Ansprüche an das Schöne aufgeben.Nur die Ströme und Buchten bieten uns in ihrer bewundernSwer-then Erleichterung des Verkehrs und Handels einige Entschädigungfür die Zahmheit und Einförmigkeit der Ansichten.

Wir erwähnen dieser Dinge im Vorbeigehen, da ein Volk,welches seine beziehungsweise Stellung in der Stufenfolge derNationen nicht kennt, leicht in Jrrthümcr verfällt, welche seinenCharakter oder seine Achtbarkeit eben nicht zu heben geeignet sind,besonders wenn eine Selbstliebe dabei in's Spiel kommt, die aufbloße Unwissenheit gegründet ist, und reichlich durch Schmeicheleigenährt wird.

Wenn ein Seemann nach einer kurzen Abwesenheit auf dasDeck kommt, pflegt er zuerst windwärts zu schauen, um zu sehen,wie der Wind steht und welche Aussichten das Wetter darbietct.Dann wendet er seine klingen in die Höhe, um sich zu vergewissern,welche Segel beigesetzt sind und wie sie ziehen. Zuweilen wechseltdie Ordnung dieser Beobachtungen, und der erste Blick gilt denSegeln und der zweite den Wolken.

NoSwcll Gardincr's erster Blick war diesen Morgen nach Süd-wcsten gerichtet, und er gewahrte, daß die Kühlte stetig zu bleibenversprach. Als er in die Höhe schaute, freute er sich der Art, wiedort Alles anzog, dann wendete er sich zu dem zweiten Maat, wel-cher die Wache hatte, und den er heiter und mit einer Höflichkeitansprach, welche nicht immer unter Seeleuten Sitte ist.

Ein schöner Morgen, Herr," sagte Roswell Gardiner, undein Lebewohl unserm Amerika. Wir haben eine lange Reise voruns, Herr Green, aber wir haben auch ein rasches Boot dafür.Hier dehnt sich ein Meer vor uns aus, das freien Spielraumbieten zu wollen scheint. Nichts ist nach Westen hin zu sehen, nichteinmal ein Küstenfahrer. Es ist noch zu früh für die auswärts