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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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Straße wird seltener besucht, denn sie ist für Schiffe, welche durchdie Mitte des Sundes gehen, zu weit außer der geraden Scgellinic.Sie liegt südlich von dem Race zwischen der Plum-Jnscl und derSpitze von Ovstcr-Pond, und trägt den angelsächsischen NamenPlnm-Gut.

Der eben erwähnte Küstenfahrer war durch letztere Straße ge-kommen, und nach der Ansicht Derer, welche ihn vom Schooneraus sahen, ging er nach Peconic oder in die Gewässer des Sag-Hafens. Statt aber ans einen der Kanäle abznhaltcn, welche ihnan jene Orte geführt hätten, blieb er in Gardiner's Bai und kambald auf Amufwcite an den Schooner heran.

Da der Wind sehr leicht war, hatten der Küstenfahrer undNoswcll Gardiner Zeit genug, folgende Worte zu wechseln, che dieSchluppe außer Sprechweitc trat.

Ist dieß der Seelöwe von Oystcr-Pond?" fragte der Schif-fer keck.

Ja, ja," antwortete Noswell Gardiner in der kurzen Sce-mannswcise.

Befindet sich ein gewisser Watson, von Marthas Vinevard,an Bord dieses Schiffes?"

Er war einige Tage hier an Bord, hat uns aber plötzlich ver-lassen. Da er keinen Vertrag unterzeichnet hatte, kann ich nicht sa-gen, er fei davon gelaufen."

Er ward also andern Sinnes?" crwiedcrtc Jener in einemTone, welcher sein Erstaunen über das, was er hörte, aus-drücken sollte.Watson flackert gern umher, obgleich er ein tüchti-ger Bursche ist, wenn man ihn festhaltcn kann und erst in dasblaue Wasser gebracht bat. Geht Euer Schooner morgen ab, Kapi-tän Garncr?"

Nicht vor übermorgen., glaub' ich," sagte Noswell Gardinermit seiner gewöhnlichen Offenheit und ohne im Geringsten zu ah-nen, daß er mit Jemanden spreche, welcher den Interessen von