gewöhnt, vom Zweidecker an bis zu dem kleinen, schmutzig ausse-hendcu Boote, welches Asche aus der „Stadt" brachte, um demsandigen Boden von Suffolk nachzuhelfeu. Nur süus Jahre früherhatte ein englisches Geschwader in Gardcners Bai vor Anker ge-legen, um die östliche Oeffnung des Sundes, Nace genannt, imAuge zu behalten, den Handel abzuschneidcn und den Feind aufjede Weise zu belästigen. Mit solchen Scherzen hat cs für alle Zeitein Ende. Kein feindliches Geschwader, sei cs nun ein englisches,französisches, holländisches oder alle zusammen, wird fortan auflängere Zeit einen amerikanischen Hafen blockircn, denn der jungeHerkules gedeiht zu rasch an Muskelkraft und Knochcnfcste, um län-ger zuzugebcn, daß man solche Spiele vor seiner Wiege treibt. DerArt war aber nicht sein Zustand in dem Jahre 1812, und die gu-ten Bewohner von Oyster - Pond hatten sich an die bunt gemaltenSeiten der Zweidecker und an die ehrwürdige, schöne Flagge Alt-Englands, welche darüber flatterte, gewöhnt.
Das gute Volk von Oyster-Pond war aber nicht bloß durchden Anblick aus der Ferne und in Folge von Feindseligkeiten mitSchiffen bekannt. Neu-Uork ist der ganzen Küste unentbehrlich, daes einen stets sichern Absatz bietet und jeder Bedarf von dort zu be-ziehen ist, und man kann sicher sein, auf eine Entfernung von hun-dert Meilen in jeder Einbuchtung, in jeder Bai und in jedem Was-serbecken wenigstens ein Fahrzeug zu finden, das zwischen dem Lieb-lingshafen und der fraglichen Stelle hin- und hergcht.
So war es auch mit Oyster-Pond. Man findet an der gan-zen amerikanischen Küste kaum einen bessern Hafen als den, welchender schmale Seearm zwischen dem „Point" und Scheiter-Inseldarbietet; und selbst in den einfachen Tagen, von welchen wir schrei-ben, hatte Sterling zwei bis drei Küstenfahrer, mochten sie nunsein, wie sie wollten.
Der eigentliche seemännische Charakter von Oyster-Pond aberund von ganz Suffolk zumal schrieb sich von den Wallfischsahrern