von dem ersten Kreuzzugc.
Kaum war die Nachricht von der Eroberung von Antiochiennach Am und Anab gekommen, als die dort wohnendenMuselmänner die Flucht ergriffen. So blieben diese beydenOerter in der Gewalt der Armenier.
Als Dekak, Korboga und die andern Fürsten dieses er-fuhren, so zogen sie nach Artah. Einige Scharen trenntensich von dem Hauptheere und zogen nach der eisernen Brücke,wo sie alle Franken, welche sie antrafen, erschlugen und sichdann gen Antiochien wandten Da sie dort erfuhren,daß die Burg noch in den Händen der Muselmänner war,so gaben sie davon sogleich den verbündeten Fürsten Nach-richt, welche hierauf unverweilt gen Antiochien zogen undam Dienstag, dem sechsten des Monates Radscheb, in der^I""'Frühe des Morgens vor der Stadt ankamen. Die Franken,welche außerhalb der Mauern von Antiochien waren, flohenmit der größten Eile in die Stadt; die Muselmänner lager-ten sich in den Vorstädten an der Seite, welche, den Bergberührt, und zogen dann von der Seite der Burg in dieStadt ein Die Franken aber griffen die Burg oberhalbdes Berges an, welcher innerhalb der Stadt liegt. Sie be-fanden sich in einer sehr gefahrvollen Lage und errichtetendeshalb auf einem Theil des Berges eine Mauer, um die An-griffe der Muselmänner zu verhindern ^). Nach einigenTagen fingen die Lebensmittel ihnen zu mangeln an. Hier-auf bemächtigte sich Korboga des größten Theils dessen, wasvon der Burg von Antiochien eingeschlossen wurde, und setztezum Statthalter davon den Ahmed Ebn Merwan ein.
Th. I. S. -° 7 - eddaulah, her Sohn des Bagi Seian
17) a. O. (s. oben), Befehlshaber ber. Burg.
,8) Th. I. S. soy. Er machte wahrscheinlich hernach
iy) Nach den abendländischen Nach- dem Ahmed Lbn Merwan Plaß.richten (TS- r. S. aoz.) war Schanis-