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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
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;84 Geschichte der Kreuzzüge. Buch II. Kap.XXVH.

befestigen. Als er das erste Mal seit seiner Rückkehr vonMosul nach Halcb zog, verwüstete er das Land der ChristenumEdcssa, um, wie von ihm gefordert wurde, den Chri-sten nach Kräften zu schaden; aber als seine wichtigste Un-ternehmung auf diesem Zuge betrachtete er die Burg Siz,welche er einem muselmännischen Emir abgewann. Schonim folgenden Jahre nahm er eine große Zahl von Turkoma-nen in seinen Dienst, welchen er in der Nähe von Halcbihre Posten anwies, um das Land gegen die abendländischenChristen zu beschirmen, und übertrug die Anführung imKriege wider die Kreuzritter dem tapferst Emir Sawar EbnJtkin, welcher aus Unzufriedenheit mit dem neuen Emir vonDamaskus, Buri, dem Sohne des Togthekin, ans dessenSolde in den Sold Zenkis übergctreten war. Dieser machtesich in kurzer Zeit durch viele kühne Waffenthaten den Chri-sten furchtbar ").

Zenki selbst gewann mittlerweile in sehr lebhaftem Kriegeden Nachkommen Ortoks, welche noch immer in Mesopo-tamien herrschten, mehrere Städte ab und gebrauchte denKrieg wider die Kreuzbrüder nur als Gelegenheit andere mu-selmännische Fürsten zu hintcrgchen und sie ihrer Länder undihrer Freyheit zu berauben. In solcher hinterlistigen Absichtforderte er einst den Fürsten Buzi von Damaskus auf, ihmHülfe zum heiligen Kriege zu senden. Dieser, keine Hinter-list besorgend, gebot seinem Sohne Bohaeddin Sunedsch,welcher Statthalter von Hama war, mit der ganzen Milizdieser Stadt und einer Verstärkung von fünfhundert Rei-tern, welche er unter dem Befehle des Emirs Schams alChavaß aus Damaskus zu ihm sandte, in das Lager des

Kemaled.