z. Ebr.nah.
;8: Geschichte der Kreuzzüge. Buchll. Kap. XXVII.
in Ncsibin Zuflucht und Sicherheit suchte '°). Nach diesembegab sich Zenkl wiederum nach Bagdad, wo er von demSulcan nicht nur die Bestätigung seiner Gewalt über Haleb,sondern auch die Belehnung mit Syrien, Mesopotamienund überhaupt allen westlichen Provinzen des Reichs er-langte. Die Erfahrung von drcyßig Jahren hatte die Mu-selmänner endlich belehrt, daß bcy der bisherigen Zerstücke-lung ihres Gränzlandes die Macht der Christen im Morgen-lande, so sehr auch die Verfassung des christlichen Reichsalle Fehler der Verfassung des türkischen Reichs thcilte, sichimmer mehr befestigte. Darum gestattete der Sultan dieBildung eines Fürstenthums, welches durch seinen Umfangund seine Macht den Kreuzrittern Verderben und Untergangzu bereiten vermochte; obwohl er besorgen mußte, daß ein
Kreut Ir prrx cnseiiiblc, at 1'rn82 r. äo l'Icögire, äe I. 6. iisg-/.eiitziii. vint prenäre xosseseioii äeIr villc." LI) ii rl-^tliir S.«Sy-
i6) Kemalsddin. Eine kurzeetwas abweichende Nachricht vondiesen Ereignissen ist bcy Abulfe-da rst r. Zar, 1'. in. S. gzo. Zu-erst wird der Anführer der Truppe»/welche Zenki nach Halcb vorauS-schickte, von Ab ulfe da Äarakuschgcnennt. Tann wird erzählt / dieKrieger des Atabek hätten den strei-tenden Parteyen in Haleb, Kotlvgund (Bedreddaulah) Suleinia»/ ge-stattet sich nach Mosul zu begeben;dort habe der Atabek sie zwar miteinander versöhnt/ ihnen aber dieRückkehr nach Haleb nicht gestattet.Eine Abweichung der Schriftsteller
in diesem Puncte führt auch Ke-in a l e d d i n an I „l^iielgnes rtitcmsrrxporcciit gice Restreststoiilr ecL.Ol1r rllercnt coiis äeux LI! ste-vrict sie Ini. 8cloii st'riicrcs Loclrsteineiirr st-ins Ir aiirstclle jiizgci'r1'rrrivee ste l'/btriiea, ec ii'eiisorlir gusti cet iiiscriit." Endlichläßt Abulfeda den Kotla durchdie Blendung der Augen sterben.Wenigstens scheint dich in den Wot>ten: vrh.ralirl.clii. Irinrtr zu liegen/welche auch NeiSke überseht: Lot-
Abweichung der Namen Loilr undLollog bey Kemaleddi» undAbulf-eda ist nur durch einen ein-zigen Buchstaben im Arabischen be-gründet, je nachdem am Ende einA i n oder Estin geschrieben wird.