;; r Geschichte derK re uzzüge. B u ch II. K a p. XXVI.
Brüdern des Hospitals reichlich zu schenken, und erließ imVertrauen auf die Verdienste der heiligen Apostel Petrus undPaulus denen, welche einen jährlichen angemessenen Bey-trag von ihren Gütern zu jenen verdienstvollen Werken gebenwürden, den siebenten Theil der ihnen von der Kirche fürihre Bünden aufcrlegten Buße. Denen, welche selbst in dieBrüderschaft des Hospitals treten würden, vcrwilligte ernicht nur diesen geistlichen Vortheil, sondern vcrordnete noch,daß, ob sie in einem Lande, das unter dem Jnterdict sey,sterben sollten, sie gleichwohl des christlichen Begräbnisses ingeweihter Erde theilhaftig werden sollten, es wäre denn,daß der Bann oder das Jnterdict über sie namentlich ausge-sprochen wäre. Auch gebot der apostolische Vater, daß,wenn ein sammelnder Hospitaliter in eine Burg oder Stadtkomme, auf welcher das Jnterdict liege, daun ein Mal imJahre die frölichc Ankunft desselben durch die Oeffnung derKirchen und das Absingen der Messe, jedoch mit Ausschlics-siing der gebannten Personen, gcfcyert werden sollte ").
Solches Lob der Hospitaliter war aber nur einzeln.Desto häufiger war die Lobpreisung des Ritterordens derTempler, deren Verachtung der Welt und ihrcr Güter, de-ren Bescheidenheit und Dcmuth, so wie ihre freudige Be-reitwilligkeit zum Märtcrtode überall Achtung und Bewun-derung fanden "). Sie hatten schon neun Jahre in welt-licher Kleidung, welche sie von der Mildthätigkeit frommer
24) Diese päpstliche Bulle ist abge-druckt bey Verlor °r. l.S. Z8ä.
2 Z) Fast überall, wo im eilstenJahrhundert der Templer gedachtwird, geschieht es mit gropcr Ehr-
furcht, z. B. von OrdcricusVitalis: ,, Vcneranäi mikites,
gnornm vitL oorxore et mente Oeo