Druckschrift 
3 (1843)
Entstehung
Seite
233
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feineSweged uerweigerte, ftrf) mit betßifa oerloben. Sanngab ihnen bet .König auf bet ©teile, auf et nieten f'oftba=ren Crbelfteinen, weldje et unb bie .Königin bet Jungfraufdjenften, ßeffalu unb ßalatabellota, jwei gar fd)öne unbertragteidje ©ütet, inbem er fagte;Siefe fdjenfen wirBit ald Mitgift Seiner ffiraut. 3Bad wir aber weiterfür Sid) tfjun wollen, bad wirft Su in ber 3ufunft er=fafjrcn." 9tad) biefen SBorten wanbte et ft'd) ju ber Sung=frau unb fptadj:9tun wollen wir bie Srud)t pflitcfen,welche wir non Gfuter Siebe ernten muffen." Unb bamitfaßte er mit beiben Rauben ihr -£>aupt unb fußte fte aufbie ©tim. ^Perbicon, ber Sätet unb bie Stuftet bet Sifa,bie, gteid) ihr feiber, I>6d)lid) jufrieben waren, neranftal=teten grofe geftlidifeiten unb Rieften eine frohe £od)jeit.5Bie fÖietc nerfidjetn, fo Ijielt bet .König ber Jungfrau garwohl feine 3ufagc: benn fo lange er lebte, nannte er ftd)immer ihren Piittet unb ging nie ju einer SBaffenthat,bafj er ein anbered 3eid)en getragen hatte, ald mad bie2ifa ihm gefdjicft f>atte.

Sutcf) fotdje «£>anblungen erobert man bie fersen berUnterthanen, gibt tfnbern 2(n(af, gut ju t)«nbeln, unbgewinnt einen ewigen 9tad)tuhm; freilid) Singe, auf welchebleut ju Sage Süenige ober 9ticmanb ben Sogen bed Ser=ftanbed gefpannt §at, nacfjbem bie Stefwjahl ber .fperrfdiergraufam unb tprannifd) geworben ift."