Druckschrift 
3 (1843)
Entstehung
Seite
193
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9tatßan un& SOtitbribancS. 193

SO^ann »on eblem Stamme unb fo reich, baß 9?iemanbmit ißm ftd; Dergleichen fottnte, lebte unb 9latf)an hieß-Siefer befaf ein Sanbgut naße an einer Jpeerjtraße, aufber fafr notßmenbig Sebet »orübersießen mußte, ber ausbem Söeften nach bem Offen ober aus Offen und) SScffenreifen wollte, unb ba er von großer unb freigebiger ©e=mutßSart mar unb banach »erlangte, burch feine $anblungS=weife befatint ju werben, fo ließ er hier in furjer Seit»on »ieien SJfeiffern, bie er im Siettft E)atte, einen berfd)6n(!en, größten unb reichten ^)aidjfe, welche jemals ge=jeßen waren, fjerridjten unb bicfen mit alten ben Singen,weiche jur Aufnahme unb S5emtrtßung ebier SBdnner ge=jiemenb waren, auf baS beffe auSffatten. Sin SJefiß einergroßen unb fcßönen Sienerfdjaft, ließ er einen Sehen, bert)in= unb miebermanberte, hier auf baS gefälligffe mitfrcutiblidiem Söillfommen empfangen unb bewirken. Unbfo lange beßarrte er in biefem löblidjen ©ebraud), baßnicht ber Offen bloS, fonbern aud) faff ber gattje SDSeffenißn bem 9iufe nach bannte.

2(18 er nun mit Saßren fdjon belaben, bod) immernoch feiner gaftlicßen greigebigfeit nid)t überbrüßig war,begab eS ftd), baß fein 9ittf aud) ju ben Oßren einesjungen SDfanneS, ÖfamenS OfUßribaneS, au8 einem Sanbenid)t fern »on bem feinigen, gelangte. Siefer, ber ftd)bewußt war, nidit weniger rcid) al8 fjfatßan ja fein, unbber auf beffett 9tuf, wie auf beffen Sugenb neibifd) gewot=ben war, befdjloß bei ftd), butd) noch größeregreigebigf'eitbie be8 9fatßan ju »ernicßten ober ju uerbunfeln. 9tacß=bem er einen , bem be8 9fatßan aßnlid), Ijattc er=bauen laffett, fing er an, bie ungemeffenffen -fjöflicßfeiten,wcldje man je erwiefen hatte, Sebent, ber bort »orüber gingober fam, ju erweifen, unb oßne Sweifel würbe aud) etin furjcr Seit berühmt genug.

9lun gefdjaß aber eines SiageS, baß, mdßrenb berSüngling ganj allein in bem -£>ofe feines ©cßloffeS weilte,ein armes SSeib, bie burcß eine ber Sßuren beffelben cin=iCefameton. III. 0