152
Neunter Sag. <3 e dj S t e ® e f d) i d) t c.
S»ccl)9t£ <&£9cl)icl)tc.
3»ci junge SRdnncr beherbergen bei Stticm, su helfen Softer einerbcrfelben fditeidit, roeihrenb feine grau unaddfamet SBeifc ftd) jubem üinbern legt. ©arauf fieigt ®er, rocldjer bei her $od)ter mar,
;u bem Sßater ins S3ctt unb crjäljlt it)m "JCIIcS, inbem er eä bemgreunbe ju erjä&len glaubt. Sä entfte()t 2arm unter ihnen, ©icgrau nterft ihren Srrthum, fd)Icid)t ju ber 5£od)tcr inä SSett unbbcfchrciditigt «on hi« ouä TOeä mit geroifien SBorten.
(Salanbrino, ber bie ©efellfdjaft fefjon fo oft f>attc ladjengemacht, tfjat bieS aud) je|jt triebet*; bod) als bie Samenüber feine Abenteuer frf)triegcn, gebot bie .Königin bemfPamp()i!u§ ju erjagen. Siefet aber fprad):
„Sjw tofetiefjen Samen, ber fftame ber Oficcolofa,ßalanbrino’S ©eiiebten, fjat mir eine ©cfdjtcfjte ron eineranbern 9?iccolofa inS ©cbdd)tnif gerufen, bie mir Sud) juerjdl)ien gefallt, treil 3l)t burd) biefelbe fefjcit werbet, wie bie |©eiffeSgcgentravt einer guten grau ein großes 2Cergermjj !hinmegjurdumen im ©taube war.
Sn ber Sfjalebcne bcS SKugnone lebte «or nod) nichtlanger Beit ein guter 9Hann, ber ben Olcifenben für ihr©elb ju effeit unb ju trinEen gab unb, obwol er armunb feine glitte flcin war, bod) bisweilen im Sode brin=genber fftoth jwar nicht Sebermann, aber bod) feine S3e=fannten beherbergte. Siefer fjatte nun eine red)t l)übfd)egrau jum 9Scibe, non ber et jwei Äinber befaß; baS einewar ein f)übfd)eS unb jierlidjeS 9Jfdbdjen «on etwa funf=gel;n ober fed)Sjel)it 3flh rctl , bi« «od> {'einen SOfann hatte;baS anbere ein fleiner .Knabe, «on nod) nid)t einem Sol)«/ben bie fWutter felbft nährte.' 2(uf bieS 9)Jdbd)en nunhatte ein hübfeher unb gefälliger junger 50?cnfd) «on gutem©taube aus unferer ©tabt, weldjer hotifig in ber ©egetib«erEehrtc unb fte feurig liebte, ein 3luge geworfen, ©ie