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dabei drei Finger seiner Hand in die Hohe — „nnd sie hatteTöchter, welche die jungen Delaware» glücklich gemacht habenwürde». Sie war sanft, Tochter, »nd was ich ihr sagte, dasthat sie. Ihr habt andere Gebräuche; aber glaubst dn wohl,daß John das Weib seiner Jugend — die Mutter seiner Kindernicht liebte?"
„Und was ist ans Eurer Familie, Eurem Weibe nnd EurenKindern geworden, John?" fragte Elisabeth, tief ergriffen vonden Worten des Indianers.
„Wo ist das Eis hingekommen, das den großen Quell be-deckte? Es ist zerschmolzen nnd zu Wasser geworden. John hatgelebt, bis sein ganzes Volk hingegangen war in das Land derGeisterz seine Zeit ist gekommen, und er ist bereit."
Mohegan ließ den Kopf auf seine Decke sinken nnd verstummte.Miß Temple wußte nicht, was sie sagen sollte. Sic wünschte dietrüben Gedenken des alten Kriegers zu zerstreuen; aber sowohlin seinem Kummer, als in seiner Entschiedenheit lag eine solcheWürde, daß sie nicht zu sprechen wagte. Nach einer langen Pausebegann sie jedoch das Gespräch aufs Nene, indem sie fragte:
„Wo ist Lederstrnmpf, John? Seinem Wunsche gemäß habeich diese Büchse Pulver hergebracht, aber er läßt sich nirgendsblicken. Wollt Ihr sie in Verwahrung nehmen nnd darauf bedachtsein, daß sie abgeliefert wird?"
Der Indianer erhob langsam seinen Kopf nnd sah mit ernstemBlicke ans die Gabe, welche sic in seine Hand legte.
„Dieß ist der große Feind meiner Nation. Wann hätten dieWeißen ohne ihn je die Delaware» vertreiben können? Tochter,der große Geist hat Eure Väter gelehrt, Gewehre nnd Pulver zumachen, um die Indianer damit ans ihrem Lande zu vertilgen;nnd bald wird keine Rothhant mehr in diesen Bezirken weilen.Wenn John dahin geht, so verläßt die -letzte diese Berge, undseine Familie ist ansgestorben."