meisterlichen Branntweins besprachen. Er nahm daher seinenWeg durch die schweigsamen Straßen des Dorfes unmittelbarnach dem kleine» und unsicheren Gebäude, welches alle Schuldner,nebst einigen Verbrechern des Bezirks barg, und wo für unklugeProzeßkrämcr Recht gesprochen wurde, die einfältig genug waren,zwei Dollars wegzuwcrfen, um von ihren Nachbarn Einen zu er-halten. Die Ankunft von vier Nebelthätern unter der Bewachungvon einem Dutzend Polizeibeamten war damals in Templeton einErcigniß, und als der Sheriff bei dem Gefängnisse anlangte,entdeckte er ans allen Merkmalen, daß seine Untergebenen imSinne hatten, die Nacht dnrchzuzechcn.
Der Wink des Sheriffs brachte zwei seiner Gehilfen an dieThüre, welche ihrer Seits sechs oder sieben der Constable» aus-wähltcn. Mit dieser Macht versehen, ging Richard durch dasDorf voran ans das Secnfer zu, ohne daß die Stille der nächt-lichen Wanderung durch andere Töne, als durch das Bellen einesoder des andern, durch die gemessenen Schritte der Polizeimann-schast beunruhigten Kettenhundes oder durch das leise Gemurmeldes Häufleins unterbrochen wurde, welches einige behutsame Fra-gen und Antworten hinsichtlich des Zwecks seiner Expeditionwechselte. Als sie die kleine hölzerne Brücke, die über den Sns-guehannah führte, hinter sich hatten, bogen sie von der Straßeab und nach dem Felde ein, welches der Schauplatz des Siegesüber die Tauben gewesen war. Von hier aus folgten sie ihremFührer in das niedrige Fichten- und Kastaniengebüsch, welcheslängs der Sceuser, wo der Pflug die Bäume noch nicht verdrängthatte, aufschoß, und bald betraten sie den Wald selbst. Hiermachte Richard Halt und sammelte seine Schaar um sich.
„Ich habe euer» Beistand aufgeboten, meine Freunde," beganner leise, „um Nathanael Bumppo, gemeiniglich Lederstrnmpf ge-nannt, zu verhafte». Er hat eine Magistratsperson thätlich miß-handelt, und sich der Vollziehung eines Hausdurchsuchungsbefehls