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Sheriffs übertragen war, in Folge dessen er häufig von Hanseabwesend sei» mnßtc, hatte er Benjamin den Auftrag ertheilt,alles Denkwürdige auf einer Schiefertafel zn notiren, um cs so-dann nach seiner Heimkehr regelmäßig, nebst den geeigneten Be-merkungen über Zeit, Art und Weife und noch andere» kleinenEinzclnhciten, dem Tagebnche einznverleiben. Gegen solche Dieustcfand von Benjamins Seite allerdings ein wesentlicher Einwurfstatt, den nur Richards Genie zu beseitigen vermochte. Der Haus-meister konnte nämlich nichts lesen, als sein Gebetbuch, und auchdieses nur theilwcise und nicht ohne Beihilfe vielen Bnchstabirens;und was das Schreiben anbelangte, so hatte er nie mit der Federeinen Buchstaben gemalt. Dieser Umstand würde den Ehrenmannin den Augen der meisten Menschen für immer zur Führung einesTagebuchs verdorben haben; aber Richard erfand eine Art hiero-glyphischer Zeichenschrift, welche alle gewöhnlichen Begebenheitendes Tages — als da waren: die Richtung des Windes, ob dieSonne schien oder ob es regnete, die Stunden und so weiter —umfaßte; kam dann etwas Außerordentliches vor, so mußte derSheriff dieß dem Scharfsinn des Majordomv überlassen, nachdemer ihm zuvor allgemeine Anleitungen darüber gegeben hatte. DerLeser wird nun wohl begreifen, warum Benjamin, statt direkt ansdes Sheriffs Frage zn antworten, nach der Tafel deutete, answelcher der Tagesbericht verzeichnet war. Nachdem Herr Jonesein Glas Branntwein getrunken, holte er sein eigenes Tagebuchaus einem Verstecke hervor, setzte sich an den Tisch, und schicktesich an, den Inhalt der Schiefertafel auf's Papier zn übertragen,zn gleicher Zeit aber auch seine eigene Neugierde zn befriedigen.Benjamin legte vertraulich die eine Hand auf die Lehne des Stuhls,ans welchem der Sheriff saß, während er die andere frei ließ,um den Zeigefinger, welcher eben so krumm war, als seine Cha-raktere, benütze» zn können, wenn es galt, den Sinn derselben znerklären. Die erste Chiffre, welche der Sheriff betrachtete, war