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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
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was den Mnth aller untergeordneten Geschöpfe ein schlichtere; undes konnte scheinen, daß eine solche Gewalt auch in dem gegen-wärtigen Augenblicke das drohende Aenßerste verzögerte. DieAngen des Ungeheuers und des knieenden Mädchens begegnetensich für einen Moment, worauf das Erstcre den Kopf senkte, umden gefallenen Feind zu untersuchen und das Junge zu berie-chen. Sobald es jedoch des Letzteren ansichtig wurde, schossenseine Angen neue Glntblipc; es peitschte sich die Seiten wüthendmit dem Schweife, und seine Krallen traten zolllang aus denbreiten Tatzen hervor.

Miß Temple wollte oder konnte sich nicht von der Stelle be-wegen. Ihre Hände waren znm Gebet gefaltet, aber ihre Augenruhten dabei unablässig ans ihrem schrecklichen Feinde; ihre Wan-gen glichen an Weiße dem Marmor, und ibrc Lippen waren vorEntsetzen leicht geöffnet. Der Augenblick eines schrecklichen En-des schien nun gekommen zu sein, und Elisabeths schöne Gestaltergab sich berei.ts demüthig in dieses herbe Aenßerste, als einRausche» von Blättern hinter ihrem Rucken eher ihr Ohr zunecken, als wirkliche Hoffnung zu erwecken schien.

Bst! Bst!" ließ sich eine Stimme vernehmen.Bücken Siesich tiefer; Ihr Hut verbirgt mir den Kopf der Bestie." -

Es war mehr ein Nachgeben gegen die gebieterische Machtder Natur, als eine Willfährigkeit gegen diese unerwartete Auf-forderung, was unsere Heldin veranlaßte, das Haupt ans ihreBrust sinken zu lassen, als sie ans einmal den Knall einer Büchse,das Pfeife» der Kugel und das wüthende Heulen der Bestie ver-nahm, weiche sich ans der Erde übcrkngclie, in ihr eigenes Fleischdie Zähne schlug und, so weit ihre Pfoten reichten, Aeste undZweige zerriß Im nächsten Augenblick eilte Ledcrstrnmpf ansE zu, während er laut seinem Hunte zurief:

Herein, Heltor! komm herein, alter Narr! Solch' ein Thierhat ein zähes Leben, und könnte wohl wieder anfspriugen."