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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
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Nun, Duke, zu Pferde," rief er,und ich will dir auseinan-der setzen, was ich gestern Abend mit meinen Andeutungen meinte.David sagt in seinen Psalmen nein, es war Salomo; dochdas ist gleichgültig, er gehörte zur Familie Salomo sagt,Alles hat seine Zeit; und nach meiner unmaßgeblichen Ansicht isteine Fischerpartie kein geeigneter Moment, um wichtige Angelegen-heiten zu besprechen. Ha, was soll das? Was znm Teufelfehlt dir, Marmadnke? Bist du nicht wohl? Laß mich deinenPuls fühlen. Du weißt, mein Großvater war-"

Dem Körper nach befinde ich mich ganz wohl, Richard," fielder Richter ein, indem er seinen Vetter zurückschob, welcher ebenim Begriff war, dem Doktor Todd in's Handwerk zu greifen;abermein Gcmüth ist leidend. Als ich in der letzten Nacht zurückkam,fand ich unter ander» Briefen auch diese» vor."

Der Sheriff nahm den Brief auf, ohne jedoch seine Angenauf das Schreiben zu richten, denn er betrachtete fortwährend dasAcnßere des Richters mit großem Erstaunen. Von dem Antlitzseines Vetters wandertc sein Blick nach dem Tische, wo mehrereBriefe, Packete und Zeitungen lagen, und dann in dem Zimmerumher. Auf dem Bette war der Eindruck eines menschlichenKörpers sichtbar, ohne daß jedoch die Decke zurückgeschlagen ge-wesen wäre; und Alles verkündete, daß der Bewohner des Ge-machs eine schlaflose Nacht zngebracht hatte. Die Kerzen warenbis in die Leuchter niedergebrannt, und augenscheinlich von selbsterloschen. Marmadnke hatte seine Vorhänge aufgezogen, und dieFenster geöffnet, um die balsamische Luft eindringcn zu lassen,aber seine blaffen Wangen, seine bebenden Lippen und seine ein-gesunkenen Augen zeigten so gar nicht die gewöhnliche männlicheund heitere Rnhe des Richters, daß der Sheriff Nnt jedem Au-genblicke bestürzter wurde. Endlich fand Richard Zeit, seineBlicke ans den Brief zn werfen, den er noch immer »»eröffnetund znsammcngeballt in seiner Hand hielt.