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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
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Es war Lederstrumpfs Hütte," sagte Edwards rasch.

Ganz recht; ich hielt sie jedoch Anfangs für eine Jndianer-wohnnng. Aber während ich mich noch an der Stelle befand,kam Natty, wankend unter der Last eines Bockes, den er geschos-sen hatte, zurück. Damals begann unsere Bekanntschaft: früherhatte ich nie gehört, daß die Wälder von einem solchen Wesenbewohnt würden. Er machte seinen Rindcnkahn los, und rudertemich nach dem untern Thcil des See's hin zu der Stelle, wo ichmein Pferd angebunden hatte, indem er mich zugleich auf einenOrt aufmerksam machte, wo das Thier bis zum Morgen einespärliche Waide finden konnte. Sodann kehrte ich zurück, undbrachte die Nacht in der Hütte des Jägers zn."

Miß Temple war von der gespannten Aufmerksamkeit, welcheder junge Jäger diesen Worten lieh, so betroffen, daß sie ihreFrage wieder anfzunehmen vergaß. Der junge Jäger aber sehtedas Gespräch fort, indem er fragte:

Und wie entledigte sich Ledcrstrnmpf der Obliegenheiten einesWirthes, Sir?"

Je nun, einfach, aber freundlich, bis spät in die Nacht hinein.Als er jedoch meinen Namen und meine Absicht erfuhr, mindertesich seine Zutraulichkeit sichtlich, oder verschwand, wie ich liebersagen mochte, ganz und gar. Er betrachtete, glaube ich, dieUebersicdelnng von Auswanderern als einen Eingriff in seineRechte, denn er zeigte sich sehr unzufrieden über unsere Maßregeln freilich nur in seiner verwirrten und zweideutigen Weise. Ichverstand seine Einwürfe nicht ganz, aber ich vcrmnthete, daß siesich hauptsächlich auf eine Störung seiner Jagd bezog."

Hatten Sic damals den Grund und Boden schon angekauft,oder war cs blos Ihre Absicht, ihn als Kanfliebhaber zu beaugen-scheinigen?" fragte Edwards etwas abgebrochen.

Es war schon seit mehreren Jahren mein Eigenthnm, und ichuntersnchte denSee, wcilich dorteineAnsiedelung zu gründen gedachte.