1-38
Schwierigkeiten hatte Herr Jones endlich die Freude, einen Gegen-stand anfgerichtet zn sehen, der in seinen Umrissen die schlagendsteAehnlichkeit mit einem Essigfläschchen nachmies. Hiegegen hatte manweniger einznwendcn, als gegen die Fenster, denn die Ansiedlerliebten das Nene, nnd ihr Thnrm hatte sicherlich nicht seines Gleichen.
? So weit waren die Arbeiten des Sommers gediehen, nnd dieschwierige Frage über die innere Einrichtung blieb für eine weitereBerathnng ansgcseht. Richard sah wohl ein, daß sein Geheimnißverrathen märe, sobald er die Kanzel nnd den Chor znr Sprachebrächte, da derartige Vorkehrungen in keiner Kirche des Landes,als in den bischöflichen, üblich waren. Er verfolgte indes; die be-reits erwähnten Vvrtheilc weiter, und nannte das Gcbände kühnSt. Paulskirche — was sich Hiram klüglich gefallen ließ, indemer sie mir mit einem kleinen Zusätze, znr „neuen St. Panlskirche,"nmgewandelt sehen wollte, denn er fühlte weniger Abneigunggegen den von der englischen Kathedrale genommenen Titel, alsgegen den Namen des Heiligen.
Der oben erwähnte Fußgänger, welcher sich das Gebäude be-trachtete, war Niemand anders, als der von uns so häufig nam-haft gemachte Herr oder Squire Doolittle. Er war ein hoher,kräftiger Mann, mit scharfgcschnittenen Zügen nnd einem Gesichte,in dem sich förmlicher Anstand nnd Verschmitztheit ausdrücktcn.Richard trat nebst Monsieur Le Qnoi und dem Majordomo ansihn zn.
„Guten Abend, Squire," sagte Richard, mit dem Kopfe nickend,ohne jedoch die Hände ans den Rocktaschen zn ziehen.
„Guten Abend, Squire," entgegnete Hiram, indem er sichnmwandte nnd gleichfalls mit dem Kopfe nickte.
„Es gibt eine kalte Nacht, Herr Doolittle."
„Allerdings etwas frisch," meinte Hiram — „verwünscht frisch!"
„Ihr betrachtet unsere Kirche? Ja, sie nimmt sich im Mond-licht nicht übel aus. Wie prächtig die Zinnbedecknng der Kuppel