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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
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der zwischen immergrünendcn Bergen eingebettet, nnd dessen weißeOberfläche von den in der Abendsonne sich verlängernden Schattenriesiger Tannen anmuthig umdüstert war; für das dunkle Wasser-band, das sich gegen die Mündung des See's hinzvg, und sichnach dem fernen Chesapeake seinen gewundenen Weg bahntemit einem Worte, für die veränderten, aber doch noch wohlbe-kannten Tummelplätze ihrer Kindcrjahre.

Fünf Jahre hatten größere Wechsel hervorgebracht, als manin einem Lande, wo Zeit nnd Mühe den Werken der MenschenDauer verleiht, in einem Jahrhundert sicht. Für den jungenJäger nnd den Richter hatte die Scene wenig Neues, obgleichwohl Niemand ans den düstern Forsten des Gebirges anstanchen nndmit einemmale die herrliche Sccnerie des Lhales überschauen konnte,ohne ein inneres Entzücken zn fühlen. Der Erstere ließ seinenBlick bewundernd von Norden nach Süden gleiten, nnd senkte seinAnclitz wieder in die Falten seines Mantels, während der Letzteremitphilantropischcr Lust die Fortschritte des Wohlstandes, die sich nmihn her sichtbar machten, betrachtete. War doch Alles die Folge seinesUnternehmungsgeistes, nnd vicldavondieFrucht des eigenen Fleißes.

Das lustige Klingeln von Schlittengelänte lockte jedoch plötzlichdie Aufmerksamkeit der Reisenden an, nnd der lebhafte Ton desselbenließ ans das rasche Annähern eines Sleighs schließen, dessen manübrigens des Gebüsches wegen, welches die Straße säumte, erstansichtig wurde, als beide Gespanne ganz nahe bei einander waren.

Viertes Kapitel-

Was soll's? Wem fiel das Noß? Was gibt's denn?

Falstaff.

Endlich zeigte sich durch das landlose Gehege an der Seiteder Straße ein großer Sleigh, der von vier Pferden zweiGrauschimmeln vorn, nnd zwei pechschwarzen Rossen an der Deichsel- gezogen wurde. Zahllose Schellen waren so dicht, als sie nur