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Vermögen ab, welches aus bedeutenden Kapitalien, einer Wohnungin der Stadt, einem Landhause, einigen werthvolle» Gütern in denalten Thcilen der Kolonie und großen Striche» unbebauten Landesin den neuen bestand — ein Schritt, der seinen künftigen Unter-halt ausschließlich von der kindlichen Liebe seines Sohnes abhängigmachte. Schon als Major Effingham die freigebigen Anerbietun-gen des brittischen Ministeriums ablehntc, meinten die Jäger nachHofgunst, von denen es auch in diesen abgelegene» Theilcn desweiten Reiches wimmelte, daß es mit seinem Verstände nicht ganzrichtig sein müsse; als er sich aber gar freiwillig aller seinergroßen Reichthümer begab, so folgerte Alles, daß der gute Mannkindisch geworden sei. Diesen Umständen war es znzuschreiben,daß sein Ansehen rasch dahinschwaud, und wenn er mit seinenSchritten ungestörte Zurückgezogenheit bezwecken wollte, so saher bald seine Absicht erreicht.
Wie auch die Welt über die Handlungsweise des Majors ab-nrthcilen mochte, den beiden Betheiligten erschien sie als nichtsanderes, denn das Abgeben gewisser Gerechtsame, die der Vaterweder genießen noch erweitern konnte, an einen Sohn, der durchseine Erziehung sowohl, als auch vermöge seines Charakters zubeiden paßte. Der jüngere Effingham hatte nichts gegen dieSchenkung einzuweuden, denn er fühlte, daß er sich selbst nur voneiner schweren Last befreite, wenn er den Vorbehalt seines Vaters,die moralische Leitung seiner Handlungen zu führen, anerkannte;wie denn überhaupt zwischen Beiden ein so inniges Vertrauenherrschte, daß ihnen der so gehässig gedeutete Schritt nicht anderserschien, als wenn Einer sein Geld aus einer Tasche in die an-dere steckt.
Sobald der junge Mann in den Besitz seines großen Vermö-gens getreten war, gehörte cs unter seine ersten Handlungen,seinen Jugendfreund aufzusuchen und ihm den Beistand anzubie-ten, den er jetzt zu leisten im Stande war.