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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
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dem Moor, und die Schneevvgel fliegen um Ihr Hans, so daßSie dieselben mit Brodkrnmen füttern können. Derartiges Wild-prct ist etwas für Ihre Flinte; wenn Sie's aber nach einemBock oder einem Bärenschinken gelüstet, Richter, so müssen Sieeine langlänfige Büchse mitnehmen und gutes Pflaster parat hal-ten, sonst werden Sie, denke ich, mehr Pulver verschwenden,als Sie Magen füllen."

Nach diesen Worten fuhr der Sprecher mit der bloßen Handunter seiner Nase weg, und verzog seinen ungeheuren Mund aber-mals zu einer Art innerlichen Lachens.

Das Gewehr theilt gut ans, Natty, und hat seiner Zeitwohl auch einem Hirsch den Garaus gemacht," entgegnete derReisende mit einem gutgelaunten Lächeln.Der eine Lauf warmit Posten geladen freilich der andere nur mit Vogeldunst.Da sind zwei Schüsse, der eine durch den Hals und der anderegerade durch das Herz. Es ist nicht ansgemacht, Natty, ob nichteiner davon von mir herrührt."

Nun, mag ihn erlegt haben, wer will," versetzte der Jägerverdrießlich;es handelt sich jetzt, denke ich, nur noch darum,von wem er gegessen wird." Mit diesen Worten zog er eingroßes Messer aus einer ledernen Scheide, die in seinem Gürtelstak, und dnrchschnitt dem Hirsche die Gurgel.Wenn zwei Ku-geln in dem Thiere stecken, so möchte ich doch fragen, ob nichtetwa auch zwei Büchsen abgefencrt wurden? Außerdem, werhat je ein so zerrissenes Loch an dem Hals, wie dieses, durch einnicht gezogenes Gewehr' machen sehen? Sie werden mir zngeben,Richter, daß der Bock erst bei dem letzten Schüsse fiel, und derkam aus einer sicherer« und jüngeren Hand, als die Ihrige unddie meinige ist. Ich für meinen Theil kann zwar, obgleich ich einarmer Mann bin, ohne dieses Wildpret leben, aber doch magich nicht gerne in einem freien Lande meine gerechten Ansprüchefahren lassen. Freilich muß ich, was das anbelangt, leider