und anhaltendes Geheul, ähnlich dem Bellen eines zahlreichenRndels von Jagdhunden, vernehmen ließ, das durch die hohenBogen des Waldgewölbes hertönte. Sobald diese Laute das Ohrdes alten Herrn erreichten, rief er laut dem Schwarzen zu:
„Halt, Aggy! der alte Hektar ist dort; ich würde sein Bellenunter Zehntausenden heraus kennen. Lederstrnmpf hat an diesemschönen Tage seine Hunde heransgefnhrt, und gewiß sind sie sehthinter einem Wilde her. Dort, einige Klafter vor uns, läuft einefrische Hirschspnr; — und nun, Best, wenn du dich vor demFeuern nicht fürchtest, so verspreche ich dir eine herrliche Zugabezu deiner Christfesttafel."
Der Schwarze hielt an, und ein heiteres Grinsen überflogseine erstarrten Züge, während er zugleich die Arme über einan-der zu schlagen begann, um wieder einige Cirkulation nach denFingerspitzen hin herznstellen. Der alte Herr richtete sich inzwi-schen ans, warf seine Verhüllung ab, und stieg aus dem Sleighauf eine Schneebank, welche seine Last trug, ohne zu weichen.
Nach einigen Augenblicken kam er damit zu Stande, auseiner Masse vvn Schachteln und Koffern eine doppelläufige Vo-gelflinte hervorznholen, und nachdem er sich seiner dichten Fäust-linge , unter denen er ein Paar andere mit Pelz gefütterte Leder-handschuhe trug, entledigt, und das Schloß seines Gewehrs unter-sucht hatte, schickte er sich an, vorwärts zu eilen, als sich dasleichte Rauschen eines durch das Gehölz stürzende» Thieres ver-nehmen ließ, und unmittelbar daraus nur wenige Schritte nachvorn ein schöner Bock die Straße kreuzte. Das Anftanchen desWildes war rasch, und seine Flucht geschah mit der Eiledes Windes; aber der Reisende schien ein zu geübter Jägerzu sein, um sich dadurch außer Fassung bringen zu lassen. So-bald er des Thieres ansichtig wurde, erhob er mit sicherem Augeund stetiger Hand seine Flinte, und gab Feuer. Das Thier schoßzedoch unerschreckt und scheinbar unverletzt weiter. Ohne sein Ge-