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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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selsteinen versah;obgleich mein Sinn nicht aufs Tödten ge-richtet ist, so hätte cs doch meinen Geist betrübt, wenn Ihrmich weggcschickt hättet."

Mcrkt's Euch aber," setzte der Kundschafter hinzu, an demeigenen Haupte bedeutungsvoll ans die Stelle deutend, wo Ga-umt seine Wunde gehabt,cs geht zum Kampfe, nicht zum Mn-siciren. Ehe das allgemeine Kriegsgeschrei ertönt, darf hier nurdie Büchse sprechen."

David nickte, um seine Zustimmung zn diesen Bedingungenanzndcuten; dann warf Hawk-cye noch einen beobachtenden Blickauf seine Gefährten und gab alsbald das Zeichen weiter zuziehen. Ihr Marsch ging eine Meile weit dem Bette des Ge-wässers entlang. Obgleich vor der Gefahr einer Entdeckungdurch die steilen Ufer und das dichte Gestrüpp geschützt, dasden Bach umgab, versäumten sie dennoch keine Vorsichtsmaßregeleines indianischen Kriegszngcs. An jeder Seite ging oder krochvielmehr ein Krieger, um hie und da verstohlene Blicke in denWald umher zn werfen. Jede paar Minuten machte der TruppHalt und horchte nach feindlichen Lauten mit einer Schärfe derOrgane, unbegreiflich für Menschen, die dem Natnrstande fernestehen. Ihr Zug blieb jedoch ungestört, und sie erreichten denPunkt, wo sich der kleinere Bach in den größeren verlor, ohnedas geringste Zeugnis;, daß sie beobachtet worden wären. Hiermachte der Kundschafter wieder Halt, um die Zeichen des Waldeszu Rathc zn ziehen.

Wir werden Allem nach einen guten Tag zum Gefecht ha-ben," bemerkte der Kundschafter in englischer Sprache gegenHeyward, indem er nach den Wolken aufschante, welche in brei-ten Schichten am Firmamente dahinzogen;'ne glänzende Sonneund ein blinkendes Rohr sind keine Freunde eines richtigen Zie-lens. Alles begünstigt uns: sie haben den Wind, der uns denSchall von ihnen herweht und den Rauch dazu, was schon an