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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Absicht entdeckte. Als Heyward zu dem Kundschafter trat, er-wartete dieser ruhig den Erfolg dieses Versuches ab.

Dem Knaben, der wohl unterrichtet und schlau genug war,schwoll die Brust vor Stolz über das ihm geschenkte Vertrauenund vor jugendlichem Ehrgeiz; er eilte sorgenlos über die Lich-tung hin nach dem Walde und betrat ihn in geringer Entfernungvon der Stelle, wo die Gewehre verborgen lagen. Sobald ervon den Blättern der Busche gedeckt war, sah man seine dunkleGestalt einer Schlange gleich, nach dem gewünschten Schatze hin-glciten. Er gewann ihn und flog im nächsten Augenblick, injeder Hand einen Preis seines Mnthes, pfeilschnell über dieschmale Lichtung hin, welche die Terrasse des Dorfes begränzte.Schon hatte er die Felsen gewonnen und sprang mit unglaub-licher Behendigkeit hinan, da fiel ein Schuß ans dem Walde undbewies, wie wahr der Kundschafter genrtheilt hatte. Der Knabeantwortete mit einem leichten, verächtlichen Schrei; und sogleichward ihm von einer andern Seite des Verstecks eine zweite Kugelnachgesendet. Jetzt erschien er ans der Fläche oben und eilte,seine Büchsen im Triumphe cmporhebend, mit der Miene einesSiegers ans den berühmten Jäger zu, der ihn mit einem soruhmvollen Auftrag beehrt hatte.

Trotz des lebhaften Antheils, den Hawk-eye an dem Schick-sale seines Boten genommen hatte, empfing er doch den Wild-tvdter mit einer Freude, die für den Augenblick alle anderen Ge-danken ans seiner Seele verdrängte. Nachdem er das Gewehrmit scharfem Auge gemustert, die Zündpfanne zehn bis fünfzehnMale geöffnet und geschlossen und verschiedene andere wichtigeVersuche mit dem Schloß gemacht hatte, wandte er sich an denKnaben und fragte mit vieler Güte, ob er beschädigt sei. Derjunge Held sah ihm stolz in's Gesicht, gab aber keine Antwort.

»In, ja! Ich seh's, Junge, die Schufte haben dir den Armgestreift!" setzte der Kundschafter hinzu, indem er das Glied des