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dunkler, was von den feinen labyrinthische» Umrissen vieler ver-schlungenen und doch regelmäßigen Figuren herrührcn mochte, diedurch Tättowiren seinem ganzen Körper cingezeichnet waren. Un-geachtet der in die Angen fallenden Stellung des stumm bcobacü-tcndenHnrvnen ging er an Magna vorüber, ohne ihn zu beachten,und schritt, auf seine ehrwürdigen Begleiter gestützt, der erhöhtenStelle zu, wo er sich mit der Würde eines Monarchen und derMiene eines Vaters mitten unter seinem Volke niederließ.
Nichts ging über die Ehrfurcht und Liebe, womit dieser uner-wartete Besuch, der eher einer anderen Welt anzngehörcn schien,von dem Volke ausgenommen ward. Nach einer anstandvollen Panseerhoben sich die angesehensten Häuptlinge, traten vor den Patriarchenund legten ehrerbietig seine Hände ans ihre Häupter, als wollten sieseinen Segen erbitten. Die jüngeren Männer begnügten sich, sein Kleidzu berühren oder sich ihm nur zn nähern, um in derselben Luft mitdem so betagten, gerechten ünd tapferen Manne zn athmen. Abernur die ausgezeichnetsten jungen Krieger wagten das Letztere zn thnn:die große Masse der Versammelten fühlte sich glücklich genug, auchnur die Erscheinung eines so hochverehrte» und innig geliebten Man-nes schauen zn dürfen. Sobald dieser Tribut der Zuneigung undEhrfurcht dargebracht war, traten die Häuptlinge wieder ans ihrePlätze zurück und tiefes Schweigen herrschte in dem ganzen Lager.
Bald aber erhoben sich einige junge Krieger, die von einem derbetagten Begleiter Tamennnd's in der Stille ihre Weisung erhaltenhatten, verließen die Versammlung und begaben sich nach der Hütte,welche den ganzen Morgen her Gegenstand so vieler Aufmerksamkeitgewesen war. In wenigen Minuten erschienen sie wieder, die Frem-den nach dem Sitze'des Gerichts geleitend, welche Ursache aller die-ser feierlichen Vorbereitungen waren. Die Menge öffnete eine Gasse,»nd als derZug eingetreten war, schlossen sich die Reihen wieder, inweitem Halbrunde einen dichten Gürtel menschlicher Leiber bildend.
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