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denn seine Wirthe, das Ansehen z» geben vermocht, als betrachtetensieMagna's Besuch als etwas ganz Unverfängliches, obgleich jederAnwesende vollkommen überzeugt war, es liege ihm eine versteckteAbsicht zn Gründe, die sicher von Wichtigkeit für sie selbst sei.Nachdem Aller Eßlnst befriedigt war, entfernten die Sqnaws diehölzernen Teller und Kiirbisflaschen, und beide Parteien schicktensich an, die Waffen ihres Scharfsinns ans eine Hauptprobe zn stellen.
„Ist das Antlitz meines großen Canadavaters wieder seinenKindern, den Hnroncn zugewendet?" fragte der Sprecher derDelawaren.
„Wann war es anders?" cntgegncte Magna. „Er nenntmein Volk vielgeliebt."
Der Delaware gab mit einer Verbeugung zn, was er alsfalsch erkennen mußte, und fuhr fort:
„Die Tomahawk's Eurer jungen Krieger sind sehr roth ge-worden?"
„So ist cs; aber sic sind jetzt blank und stumpf: denn dieJengeese sind todt, und die Delawaren unsere Nachbarn."
Der Delaware crwiederte diese friedeverkündcnde Artigkeitmit einer Bewegung der Hand und schwieg. Magna, als wurdeer erst durch die Anspielung auf das Blutbad wieder daran er-innert, fragte:
„Macht die Gefangene meinen Brüdern Beschwerde?"
„Sie ist willkommen."
„Der Pfad zwischen den Hnroncn und den Delaware» istkurz und offen; sendet sie an meine Sgnaws, wenn sie meinemBruder lästig fällt."
„Sie ist willkommen," crwiederte der Häuptling der andernNation mit größerem Nachdruck.
Magna, in leichter Verwirrung, blieb einige Minuten still,anscheinend in völliger Gleichgültigkeit darüber, daß sein ersterVersuch, Cora wieder zn gewinnen, scheiterte.