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ihrem Verwandte» einen Theil der Klugheit zukommen ließen,durch die sie selbst so berühmt seien").
Während dieses merkwürdigen Vortrags blieben die Begleiterdes Sprechers so ernst und aufmerksam auf das, was er sagte, alsob auch sie von dessen Schicklichkeit vollkommen überzeugt wären.Ein oder zwei Mal erhoben sich schwarze Gegenstände über die Ober-fläche des Wassers, und der Hnrone bezeigte Freude darüber, wiewenn seine Worte nicht vergeblich gewesen wären. Als er ebenseine Rede beendigt hatte, streckte ein großer Biber den Kopf ausder Thüre einer Wohnung hervor, deren Erdwände sehr gelittenhatten und welche die Indianer ihrer Lage nach für unbewohnthalten mochten. Ein so außerordentliches Zeichen von Vertrauenwurde von dem Redner als ein höchst günstiges Omen ausgenom-men, und obgleich sich das Thier etwas eilig znrückzog, so ver-schwendete der Häuptling dennoch Lobsprüche und Worte des Dankes.
Magna dachte, cs sei nun genug Zeit damit verloren worden,der verwandtschaftlichen Neigung des Kriegers ihre Ehre anzuthnn,und gab ein Zeichen, weiter zu gehen. Während die Indianer mitso leisen Tritten weiter zogen, daß sic kein gewöhnliches Ohr ge-hört haben würde, wagte derselbe ehrwürdig anssehende Biber nochein Mal den Kopf ans seinem Verstecke hervor. Hätte einer derHnronen sich nmgewandt, so müßte er bemerkt haben, daß dasThier ihren Bewegungen mit einem Interesse und einem Scharfblickfolgte, die man leicht für Vernunft hätte nehmen können. Wirklichwaren die Bewegungen des Vierfüßlers so ausdrucksvoll und ver-ständlich, daß selbst der erfahrenste Beobachter sie nur schwer hättezu enträthseln vermögen, ehe der Trupp Wilder in den Wald ge-treten war und Alles sich damit anfklärte, daß das ganze Thier
-) Diese Anreden an Thiere sind bei den Indianern häufig. So reden sie oftihre Schlachtopser an, schelten sie ob ihrer Feigheit oder rühmen ihre Entschlossen-heit, je nachdem sie unter ihren Martern Seelenstärke oder das Gegentheil zeigen.