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Hütten zu dringen. Das Gemach, in welches Duncan mit seinemFührer zuerst eintrat, war ausschließlich der Bequemlichkeit derKranken gewidmet. Er näherte sich ihrem Lager, das von Weibernumgeben war, in deren Mitte Heyward zu seiner Ueberraschnngden vermißten Freund David entdeckte.
Ei» einziger Blick überzeugte den vorgeblichen Arzt, daß dieKranke der Hülfe der Heilkunst bereits entrückt sei. Sie lag ineiner Art Lähmung, gleichgültig gegen ihre ganze Umgebung, undschien zum Glücke ihre Leiden nicht zu empfinden. Hcyward warcs keineswegs unlieb, daß er seine Gaukeleien an einem Wesenüben sollte, das sich viel zu schlecht befand, um an ihrem Erfolgoder Mißlingen noch Interesse zu nehmen. Der leichte Gewissens-skrupel, den sein vorgehabter Betrug in ihm erregt hatte, waralsbald beschwichtigt, und er begann eben seine Gedanken zu sam-meln, um seine Rolle mit gebührendem Nachdruck zu spielen, alser fand, daß ein Anderer seiner Geschicklichkeit zuvorkommen unddie Gewalt der Musik erproben wollte.
Gamut, der bereit gewesen war, seinen Geist zu einem Gesang-zu erheben, als die neuen Ankömmlinge eintraten, zog nach augen-blicklichem Aufschub einen Ton aus seiner Pfeife und begann eineHymne, die Wunder gewirkt haben würde, wenn der feste Glaubean ihre Wirksamkeit hier von Belang hätte sein können. Manließ ihn zu Ende singen, da die Indianer seine vermeintliche Gei-stesschwäche schonten, und dem jungen Soldaten der Verzug zugelegen kam, um die geringste Unterbrechung zu wagen. Die letztehinsterbende Cadenz klang eben in Duucans Ohren, da fuhr ererschreckt bei Seite, denn er hörte dieselben Strophen hinter sichmit einer Stimme wiederholen, die, nur halb menschlich, wieans einem Grabe herauftönte. Er sah um sich und erblickte daszottige Unthicr in einem schattigen Winkel der Hohle, auf denHinterbeinen sitzend, wo es seinen Leib in der unruhigen Weise dieserThiere rastlos hin und her wiegte, und mit dumpfem Brummen