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Is lon^ne llgradine mit seine» Genossen nnd dessen unglücklichemAnsgang über. Hier machte er eine Panse, nnd schaute sich um,Ehrfurcht für das Andenken der Gefallenen heuchelnd, in Wahrheitaber, um den Eindruck seiner beginnenden Rede zu beobachten.Wie gewöhnlich waren Aller Auge» ans sein Antlitz geheftet, diedüstern Gestalten schienen belebte Bildsäulen, so regungslos warihre Stellung, so gespannt die Aufmerksamkeit jedes Einzelnen.
Jetzt ließ Magna seine Stimme, die bisher hell, stark, erhobengewesen war, sinken, nnd berührte dieVerdienste derGefallenen. KeineEigenschaft, die auf das Mitgefühl der Indianer Einfluß üben konnte,blieb »»gerühmt. Der Eine war a is nimmer fehlender Jäger bekannt;ei» Anderer war unermüdlich gewesen, die Fährte des Feindes zu ver-folgen. Dieser war tapfer, Jener edelmüthig. Kurz, er wußte seineAnspielungen so gut anzubringen, daß es ihm bei einem Volksstamme,der ans so wenigen Familien bestand, gelingen mußte, jede Saiteanznschlagen, die in irgend einer Brust wiedcrklingcn konnte.
„Sind die Gebeine" — so schloß er — „meiner jungen Kriegerauf dem Begräbnißplatze der Hnronen? Ihr wißt es, nein. IhreGeister sind nach der nntergehenden Sonne gegangen nnd ziehenbereits über die großen Wasser nach den glücklichen Jagdgründen.Aber sie sind heimgegangen ohne Nahrung, ohne Büchsen oderMesser, ohne Mocassins, nackt nnd arm, wie sie geboren wurden.Soll das so sein? Sollen ihre Seelen in das Land der Gerechtentreten, gleich hungrigen Irokesen oder unmännlichen Delaware» —oder sollen sie ihren Freunden begegnen, Waffen in der Hand undMäntel aus dem Nucken? Was, werden unsre Väter denken, ist ansden Stämmen der Wyandots geworden? Mit finstrem Blicke werdensie ans ihre Kinder schauen nnd sprechein Geht! ein Chippewaist unter dem Namen eines Hnronen hieher gekommen. Brüder,wir dürfen der Todten nicht vergessen; einer Rothhant Gedächtnißist immer frisch. Wir wollen den Rücken dieses Mohikaners be-laden, bis er unter unseren Gaben zu Boden sinkt, nnd ihn den