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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Große Haufen Gestrüpp lagen in der Lichtung zerstreut umher,und eine erfahrene, alte Squaw war beschäftigt, deren so vieleanznzünden, als zur Beleuchtung der kommenden Scene erforder-lich war. Die Flamme schlug empor, sie mar mächtiger als derscheidende Tag, und ließ die Gegenstände zwar deutlich, aber nurum so gräßlicher erscheinen. Die ganze Scene bot das fesselndste Ge-mälde, dessen Rahmen der dunkle Saum der hohen Fichten bildete.Die neu angekommenen Krieger waren am weitesten entfernt, imVordergründe aber standen zwei Männer, ans der Zahl der klebri-gen auserwählt, um in dem nun beginnenden Schauspiele dieHauptrollen zu spielen. Das Licht war nicht stark genug, ihreGesichtszüge deutlich erkennen zu lassen, aber man sah wohl, daßsie von sehr verschiedenen Gefühlen bewegt wurden. Während derEine in fester Haltung aufrecht stand, bereit, seinem Schicksal alsHeld sich zu unterwerfen, senkte der Andere sein Haupt, als wäreer von Schrecken gelähmt oder von Scham darnieder gedrückt.Der cdelmüthige Dnucan fühlte sich mächtig angetrieben, demErstercn Bewunderung und Theilnahme zu zollen, obgleich sichkeine Gelegenheit bot, seinen edlen Regungen Worte zu geben.Er bewachte mit unverwandtem Auge seine geringsten Bewegungen,und während er den leichten Umrissen eines wunderbar schön ge-bildeten und kräftigen Körpers folgte, suchte er sich zu überreden,daß, wenn es in der Macht eines Menschen stehe, unterstützt durchMnth und Entschlossenheit, die Probe so schwerer Gefahr glücklichzu bestehe», der junge Gefangene wohl auf Glück in dem ihm be-vorstehenden gewagten Laufe hoffen dürfe. Unvermerkt nähertesich der junge Mann den dunkeln Reihen der Hnroncn, und athmetekaum, so gespannt war sein Interesse für das ganze Schauspiel.Jetzt ertönte das Signalgeschrei, und die augenblickliche Stille, welchevorangcgangcn war, wurde durch einen Ausbruch von Geheul unter-brochen, der seines Gleichen noch nicht gefunden hatte. Das eineso sehr niedergeschlagene Schlachtopfer blieb regungslos stehen,

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