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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Diese Stämme lieben die Jagd mehr, als Arbeit und Land-ban," antwortete der arglose Duncan, noch immer ans die Gegen-stände seiner Verwunderung schauend.

Es ist eher Freude, als Arbeit für den Geist, die Stimmeznm Lob zu erheben; aber diese Jungen missbrauchen ihre Gabenans eine traurige Weise; selten habe ich Knaben ihres Alters ge-funden, welche die Natur so freigebig mit der Anlage znm Psalm-gesang beschenkt hätte; und gleichwohl vernachlässigt sie Niemandmehr. Drei Nächte Hab' ich hier verweilt, und zu drei verschie-denen Malen die Unholde zu einem heiligen Gesang versammelnwollen, und eben so oft haben sie meine Bemühungen mit einemGeheul und Geschrei erwiedert, daß es mir das Herz dnrchschnitt."

Bon wem sprecht Ihr?"

Von den Tcnfelskindern dort, welche die kostbare Zeit mitso citeln Possen vergeuden. Ach, der heilsame Zwang der Kin-derzncht ist bei diesem sich selbst dahingegcbcncn Volke wenig be-kannt. In diesem Lande der Birken sieht man keine Nnthc; undes sollte Einen nicht Wunder nehmen, daß die kostbarsten Seg-nungen des Himmels zu solchen Mißtönen verschwendet werden."

David hielt sich die Hände vor die Ohren gegen das schrilleGeheul der jungen Horde, das den ganzen Wald erfüllte, Dnn-can aber verzog diGLippe zu einem Lächeln, als spotte er überseinen eigenen Aberglauben, und sprach dann mit festem Tone:

Wir wollen weiter gehen."

Ohne die Schutzmittel von den Ohren zu entfernen, willfahrteder Singmeister, und sie verfolgten zusammen ihren Weg nachden Zelten der Philister, wie David sich zuweilen auszudrückenliebte.