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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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sinnige», abenteuerlichen jungen Manne mehrere Augenblicke mitnnverholener Bewunderung nach, schüttelte dann bedenklich dasHaupt, wandte sich und begab sich mit seinen Begleitern in denSchutz des Waldes.

Der Weg, den Dnnean und David gingen, führte gerade überdie Lichtung längs des Biberteiches hin. Als Heyward sich alleinmit einem Menschen sah, der bei seiner Einfalt, so wenig imStande war, in Fällen der Nvth Beistand zu leisten, fing er an,der Schwierigkeiten seiner Aufgabe sich erst recht bewußt zu wer-den. Das verschwindende Tageslicht erhöhte nvch das dustereAussehen der öden und rauhen Wildnis;, die sich nach jeder Rich-tung hin erstreckte, und selbst die Stille der kleinen, so stark be-völkerten Hütten hatte etwas Unheimliches. Während er dieseflaunenswerthen Bane und die wundervollen Vorsichtsmaßregelnihrer scharfsinnigen Bewohner betrachtete, drang sich ihm auf, daßselbst die Thiere in dieser weiten Wildnis; einen Instinkt besäßen,der sich beinahe der Vernunft des Menschen vergleiche» dürfe, undkonnte nicht ohne Bangigkeit an den ungleichen Kampf denken, inden er sich so unbesonnen gestürzt hatte. Dann trat wieder inglühenden Farben Alicens Bild, ihr Unglück, die Gefahr, in dersie schwebte, vor seine Seele, und alles Bedenkliche seiner eigenenLage war vergessen. Er munterte David ans und ging mit demleichten, kräftigen Schritt unternehmenden Jünglingsmnthes dahin.

Nachdem sie beinahe in einem Halbkreis um den Teich gegan-gen waren, verließen sie den Lauf des Wassers und erstiegen einekleine Anhöhe ans der Niederung, über welche sie wanderten. Bin-nen einer halben Stunde kamen sie an den Saum einer zweitenLichtung, wie es schien, gleichfalls das Werk der Biber, von die-sen scharfsichtigen Thieren aber wahrscheinlich ans irgend einemGrunde um der günstigen; Stelle willen, die 'sie jetzt inne hatten,verlassen. Ein sehr natürliches Gefühl ließ Dnncan eine» Augen-blick zögern, als scheue er sich, den Schutz des Waldpfads aufzu-