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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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307
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gekocht, lieblich für de» Mund und heilsam für den Magen. Wasdie Toteins betrifft, so weiß ich nicht, was das ist; wenn es sichaber in irgend einer Weise ans die indianische Musik bezieht, sodarf man bei ihnen gar nicht darnach fragen. Nie erheben sie ihreStimmen, Gott zu preisen; und es scheint, daß sie zu den gott-losesten Götzendienern gehören."

Da lästert Ihr die Natur der Indianer. Selbst der Mingobetet nur den wahren, lebendigen Gott an; und ich sag' es zurSchande unsrer Farbe, 's ist eine heillose Erfindung derWeißenwenn sie den indianischen Krieger zu einem Anbeter selbstge-schaffener Bilder machen wollen. Wahr ist es, sie suchen mit dembösen Feinde Frieden zu schließen, wie's Einer mit einem Gegnerthnt, über den er nicht Meister werden kann; aber um GunstundBeistand flehen sie nur dein großen und guten Geist an."

Das mag sein," bemerkte David;aber ich habe seltsame,fantastische Bilder gesehen, womit sie sich bemalen: und ihreBewunderung und Sorgfalt für dieselben hatte viel von geist-lichem Stolze; besonders eines, das noch dazu ein ekelhaftes,unreines Thier vorstcllte."

War es eine Schlange?" fragte schnell der Kundschafter.

Fast so was. Es hatte viel von einer gemeinen, kriechendenLandschildkröte."

Hngh!" riefen die aufmerksamen Mvhikäner in einem Athem,während der Kundschafter den Kopf schüttelte, mit der Miene einesMannes, der eine wichtige, aber keineswegs erfreuliche Entdeckunggemacht hat. Dann sprach der Vater in der Mundart der Dela-ware» und mit einer Ruhe und Würde, die sogar die Aufmerksam-keit derer fesselten, denen seine Worte unverständlich waren. SeineGeberden waren ausdrucksvoll und mitunter energisch. Einmal hober seinen Arm hoch empor, und als er ihn wieder sinken ließ,schoben sich die Falten seines leichten Mantels bei Seite und einFinger blieb ans der Brust ruhen, als ob er durch diese Stellung

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