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hatte sich Montcalm mit seinem Heere zurückgezogen und unsereAbenteurer mußten für möglich halten, er habe einige Indianerals Hinterhalt zurückgelassen, um den Nachtrab zu decken und dieStreifzügler zu sammeln. Sie nahten sich also der Durchfahrtin tiefstem Stillschweigen und mit ihrer gewöhnlichen Vorsicht.
Chingachgook legte sein Ruder bei Seite, wahrend Uncas undder Kundschafter das leichte Fahrzeug durch die Schlangenwin-dungen der Kanäle trieben, wo sie mit jedem Fuße, den sie vor-drangen auf ein plötzliches Hemmnis; gefaßt sein mußten. DieAugen des Sagamorcn rollten, während das Canve sich leichtfortbewegtc, behutsam von Insel zu Insel, von Busch zu Busch;und sein scharfer Blick schweifte, sobald die Weite des Spiegelses erlaubte, längs der kahlen Felsen und der darüber hängendenWaldungen, welche die enge Wasserstraße begränztcn.
Heyward, den die Schönheit der Natur auf der einen Seite,auf der andern die in seiner Lage natürlichen Besorgnisse zu einemdoppelt aufmerksamen Zuschauer machte, glaubte schon, daß fürdie letzter» kein genügender Grnnd vorhanden gewesen, als dieRuder auf ein von Chingachgook gegebenes Zeichen plötzlich stillehielten.
„Hngh!" rief Uncas beinahe in demselben Augenblick, wo seinVater durch einen leichten Schlag auf den Rand des Canoe's anseine nahe Gefahr aufmerksam gemacht hatte.
„Was gibt es?" fragte der Kundschafter; „der Sec ist soglatt, als ob nie ein Wind darüber geweht'hätte, und ich kannihn meilenweit überblicken: nicht einmal der schwarze Kopf einerWasserente ragt über die Oberstäche hervor."
Der Indianer hob ernsthaft sein Ruder auf und deutete auf einenPunkt, dem sich seine Angen unverrückt znwandten. Dnneans Angenfolgten der Bewegung. Wenige Ruthen vor ihnen lag eine niedere,bewaldete Insel, schien aber so still und friedlich, als ob ihre Ein-samkeit nie durch den Tritt eines Menschen gestört worden wäre: