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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Mit den kleinlichen lind verwickelten Interessen, die Frenndgegen Frennd bewaffnet und gebornc Feinde als Waffenbrüdernebeneinander gestellt hatte, vollkommen vertraut, schickten sichder Kundschafter und seine Gefährten zur Berathnng der Maß-regeln an, die ihre künftigen Bewegungen unter so vielen ent-zweiten und rohen Stammen zu leiten hätten. Dnncan wußtevon den indianischen Sitten genug, um zu verstehen, warum dasFeuer wieder anfgeschürt wurde, und die Krieger, Hawk-eye nichtausgenommen, sich mit feierlichem Anstande unter den Wolkendes Rauches wieder znsammensepten. An die Ecke eines Winkels derFestungswerke gelehnt, wo er die Scene im Innern beobachten undzugleich ein wachsames Auge für jede Gefahr von außen behaltenkonnte, wartete er das Ergebniß der Berathnng mit so viel Ge-duld ab, als er sich abgewinncn konnte.

Nach einer kurzen, bedeutungsvollen Panse zündete Chingach-govk eine Pfeife mit hölzernem Rohre an, deren Kopf aus einemweißen Steine des Landes künstlich gearbeitet war, und sing anzu rauche». Nachdem er den Dust des sänftigenden Krautes zurGenüge eingeathmet, gab er das Instrument in die Hände desKundschafters. Ans diese Weise hatte die Pfeife drei Mal dieRunde gemacht, und einige Zeit verging im tiefsten Stillscbweigen,che einer der Gefährten seinen Mund öffnete. Endlich trug derSagamore, als der Aelteste und Höchste im Rang, in wenigenWorten mit Ruhe und Würde den Gegenstand der Berathnngvor. Ihm antwortete der Kundschafter, und Chingachgook ent-gegnete, als der Andere Einwendungen machte. Der jugendlicheUncas blieb ein stiller und ehrerbietiger Zuhörer, bis ihn Hawk-eyein freundlicher Rücksicht um seine Meinung fragte. Heyward schloßaus der Miene und den Gebenden der verschiedenen Sprecher,daß Vater und Sohn die eine Meinung verfochten, während derKundschafter auf der andern beharrte. Der Streit wurde allmäligwärmer, bis man deutlich sah, daß sich die Sprecher ziemlich in