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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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anflanern, dann sind wir auf allen Seiten von Teufeln umgeben.Nun, für weiße Angen ist zwischen diesem Stückchen Haut unddem eines andern Indianers kein Unterschied, und doch erkärtder Sagamore, sie komme von dem Schädel eines Mingo! ja ernennt sogar den Stamm des armen Teufels mit so viel Sicher-heit, als ob der Skalp das Blatt eines Buches »nd jedes Haarein Buchstabe wäre. Welches Recht haben die christlichen Weißen,sich ihrer Gelehrsamkeit zu rühmen, wenn der Wilde eine Sprachelesen kann, welche die Kunst ihres Weisesten beschämen müßte!Was sagst du dazu, Junge? Von welchem Volke mar derSchurke?"

Uncas schaute in das Antlitz des Jägers und antwortete mitseiner klangreichcn Stimme:

Oncida!"

Wieder Oneida: Wenn ein Indianer etwas sagt, so ist csgewöhnlich wahr; aber wenn ein Anderer seines Volkes es bestätigt,so darf man's für ein Evangelium halten!"

Der arme Schelm hat uns für Franzosen gehalten," sagteHeyward,sonst hätte er nicht einem Freunde nach dem Lebengestanden!"

Er einen Mohikaner, mit den Farben seines Volks bemalt,für einen Hnrvnen halten! Ebenso leicht könntet Ihr die weiße»Nocke von Montealms Grenadieren mit den rothen Jacken derköniglichen Amerikaner verwechseln," entgegnete der Kundschafter.Nein, nein, die Natter kannte ihren Weg wohl. Auch ist's amEnde kein so großer Verstoß: denn zwischen einem Delaware» undeinem Mingo ist die Liebe nicht eben groß, gleichviel für wen ihreStämme in einem Kampfe zwischen den Weiße» auch streiten mögen.Was das betrifft, obgleich die Oneida's Seiner Majestät dem Königdiene», der mein Souverän und Gebieter ist, ich hätte mich ebennicht lange bedacht, meinen Wildtödter ans ihn losznlaffen, wenner mir in die Quere gekommen wäre."