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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Wnth eines Orkans in einem endlosen, schwarzen Streifen nachEnden getrieben. Der rnhige Spiegel des Horiean war dahin:statt seiner peitschten gri'inc, ungestüme Flnten die Ufer, als obst« alle Unreinigkeit unwillig an den entweihten Strand znrück-werfen wollten. Doch immer noch behielt das weite Becken einenTheil seiner Klarheit, spiegelte aber mir das düstere Gewölk zu-rück, das den Himmel über ihm verdeckte. Die liebliche, feuchteAtmosphäre, welche sonst der Landschaft Reiz verlieh und denCharakter der Wildheit und Strenge milderte, war verschwunden,und der Nordwind brauste so scharf und ungestüm über dieWasserfläche, das; weder dem Auge, noch der EinbildungskraftEtwas blieb, mit dem sie sich gerne hätten beschäftigen können.Das ungestüme Element hatte das Grün der Ebene so verdorrenlassen, als wenn ein verzehrender Blitzstrahl darüber hingcfahrenwäre. Hier und da erhoben sich dunkelgrüne Stellen inmittender Verödung, als wollten siebte künftige Fruchtbarkeit des mitMenschenblnt getränkten Bodens verkündigen.

Die ganze Landschaft, welche bei günstiger Belenchtnng undTemperatur so lieblich erschien, glich jetzt einem Bilde des Lebens,wo die Gegenstände in ihren grellsten, aber treuen Farben her-vortreten, doch ohne durch irgend einen Schatten gemildert zuwerden.

Wenn aber' die vereinzelten, versengten Grashalme sich vorden darüber hinstreichcnden Windstößen nur furchtsam erhebenkonnten, so traten dagegen die kühnen Fclsenberge in ihrer Nackt-heit um so deutlicher hervor, und vergeblich suchte das Augeeinen Nnhepnnkt, indem es die nnbegränzte Leere des Himmels,der durch trübe, dahintreibende Nebelzüge dem Blicke verschlossenwar, zu durchdrungen suchte.

Der Wind blies ungleich: bald strich er dicht über dem Bodenhin, als wollte er sein dumpfes Stöhnen in das kalte Ohr derTvdten flüstern, bald erhob er sich in ein schrilles, klägliches Pfeifen,