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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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240
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mit einer Gefühllosigkeit stehen blieben, die sich nicht erklärenläßt und die ans den sonst so hohen Rnf ihres Anführers einenunanslöschliche» Flecken wirst. Das Schwert des Todes rnhtenicht eher, als bis die Raubgier der Wilden über ihren Blutdurstdie Oberhand gewann. Endlich wurde das Geminsel der Verwun-deten und das Schlachtgehenl der Mörder allmälig schwächer,und die Schreckensrnfe verstummten oder wurden von demlauten, langen, durchdringenden Trinmphgeschrci der Wildennbertönt.

Achtzehntes Kapitel.

Ja, so etwas :

Ein ehrenwerther Mörder, wenn ihr wollt;That Nichts aus Haß, der Ehre wegen Alles.

Othello.

Die blntige, barbarische Seene, die wir im vorigen Kapitelmehr nur flüchtig erwähnt, als im Einzelnen geschildert haben,führt in der Geschichte der Kolonien den wohlverdienten NamendesBlutbads von William Henry"")- Der Rnf des französi-schen Heerführers hatte schon durch einen früheren Vorgang ganzähnlicher Art. gelitten, und diesen neuen Flecken konnte selbst seinfrühzeitiger, ruhmvoller Tod nicht völlig tilgen. Die Zeit hatihn seht etwas verwischt, und Tausende, die erfahren haben, daßMontcalm ans den Ebenen von Abraham den Tod eines Heldenstarb, wissen vielleicht nicht, wie sehr es ihm an jenem moralischenMuthe gebrach, ohne den es keine wahre Größe gibt. Seitenließen sich schreiben, um an diesem allbekannten Beispiele dieMängel menschlicher Vortrefflichkeit zu zeige» um darznthnn,

*) Die Zahl der in diesem Gemetzel Gefallenen wird von den Einen zu fünf-hundert, von Andern sogar zu fünfzehnhundert angegeben.