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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Ungeheuer! Blut, Ströme von Blut lasten auf deiner Seele: dein Geist hat diese Scene herbeigeführt!"

Magna ist ein großer Häuptling!" erwiedcrte der froh-lockende Wilde;will das schwarze Haar zu seinem Stammegehen ?"

Nimmermehr! führe deinen Streich, wenn du willst, undvollende deine Rache!"

Der schlaue Indianer zögerte einen Augenblick) dann aberfaßte er rasch die leichte und anscheinend leblose Gestalt Alicensin seine Arme und enteilte über die Ebene dem Wald zu.

Halt!" schrie Cora, und eilte ihm mit wildem Ungestümenach.Laß das Kind! Elender! was willst du mit ihr?"

Aber Magna war taub für ihre Stimme) oder vielmehr er-kannte seine Macht und war entschlossen, von ihr Gebrauch zumachen.

Haltet Lady haltet!" rief Gamnt der bcsinnnngsloscnCora nach.Der heilige Zauber beginnt zu wirken und baldwerdet Ihr diesen schrecklichen Aufruhr gestillt sehen!"

Da er sah, daß man nicht auf ihn hörte, folgte der treueDavid der trostlosen Schwester, feine Stimme wieder zu einemheiligen Gesang erhebend, mit seinen langen Armen in steter Be-gleitung die Luft durchfurchend, das Zeitmaß anzngebcn. Sv eiltensie über die Ebene hi», mitten durch Fliehende, Verwundete undTodtc. Der wilde Hnrone war Schutz genug für sich selbst, wiefür das Schlachtopser, das er trug) aber Cora wäre mehr denneinmal unter den Streichen ihrer wilden Feinde gefallen, hättennicht die erstaunten Eingebornen das außerordentliche Wesen, dasihr aus dem Fuße folgte, mit dem schützenden Geiste der Verrückt-heit begabt geglaubt.

Magna, welcher den dringendsten Gefahren zu entgehe» wußte,trat, um alle Verfolgung zu vereiteln, durch eine kleine Schluchtin den Wald, wo er bereits die Narraganscts seiner wartend fand,