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versetzte David, mit einer Miene frommer Zuversicht nach seinemBuche greifend. „Hier stehen Worte, welche, mit gehörigem Nach-druck und im richtigen Zeitmaße gesprochen oder vielmehr gedon-nert, den unbändigsten Sinn zähmen muffen:
„Warum toben die Heiden so wnthend?"
„Genug!" sprach Hcyward, seine musikalische Standrcde unter-brechend z „wir verstehen einander) cs ist Zeit, daß jeder von unsseiner Pflicht nachgehe."
Gamnt stimmte ein und sie suchten die beiden Schwestern ans.Cora empfing ihren neuen, etwas sonderbaren Beschützer wenigstensmit Artigkeit; und selbst Alicens blasse Gesichtsznge übcrschlichwieder ein Zug ihrer angebornen Schalkhaftigkeit, als sie Heywardfür seine Fürsorge dankte. Dnnean versicherte ihnen, er habe soviel gethan, als die Umstände erlaubte», und, wie er glaube,genug für ihre Sicherheit, da keine wirkliche Gefahr vorhandensei. Er sprach dann heiter von seinem Plane, einige Meilen vomHudson wieder mit ihnen znsammenzntreffen, sobald er die Vorhutbis an den Fluß geführt, und nahm alsbald Abschied.
Das Zeichen znm Abmarsch war indessen gegeben worden,und die englische Kolonne bereits in Bewegung. Die Schwesternerschrocken bei dem Trommclschlag, und um sich blickend wurdensie die weißen Uniformen der französischen Grenadiere gewahr,welche die Tbore des Forts bereits in Besitz genommen hatten.In diesem Augenblicke schien plötzlich eine ungeheure Wolke anihren Häuptern vornberzuziehcn, und emporschanend erblickten sieüber sich die weiten Falten der Standarte von Frankreich.
„Laßt uns gehen!" sprach Cora; „dies ist kein schicklicherAufenthalt mehr für die Kinder eines englischen Offiziers."
Alice hing sich an den Arm ihrer Sctzwester, und zusammenverließen sie den Paradeplatz, umringt vvn der sich langsam fort-bewegenden Menge. Als sie durch den Thvrweg gingen, verbeugtensich die französiseben Offiziere, welche ihren Rang erfahren hatten,