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da gestanden, als Dnncan sie so unerwartet verließ; aber ehe sieZeit zu sprechen fanden, oder auch nur daran zu denken vermoch-ten, stürzte ein Offizier von fast riesenhafter Gestalt, dessen Lockendie Jahre und der Dienst gebleicht und dessen militärischen Stolzdie Zeit zwar gemildert, aber nicht vernichtet hatte, mitten ausdem Nebel ans sie zu und drückte sie an seine Brust, währendgroße Thränen über sei» bleiches und tiefgefurchtes Antlil, rollten.
„Ich danke dir, Herr!" rief er in seinem eigenthümlichcnschottischen Accent. „Laß Gefahr kommen, welche da wolle, deinKnecht ist vorbereitet!"
Fünfzehntes Kapitel.
So tretet ein, zu Horen seine Botschaft,
Die alsbald ich crrathen wollt, und deuten,
Eh' noch der Franzmann sprach' ein Wort davon.
König Heinrich V.
Die nächsten Tage verflossen unter den Entbehrungen, der Ver-wirrung und den Gefahren der Belagerung, welche ein Feind, dessenMacht Mnnro nicht den gehörigen Widerstand leisten konnte, aufsLebhafteste betrieb. Es war, als ob Wcbb mit seinem Heer, dasnnthätig an den Ufern des Hudson lag, die bedrängte Lage seinerLandsleute gänzlich vergessen hätte. Montcalm hatte die Wäldermit seinen Wilden angefüllt, deren Geschrei und Geheul durchdas brittische Lager scboll und die Soldaten entmnthigte, welchebereits nur zu geneigt waren, die Gefahr zu vergrößern. Nichtebenso war cs mit den in dem Fort Eingeschlosscnen. Durch dieWorte und das gute Beispiel ihrer Führer angcfenert, hatten sieMnth gefaßt und ihren alten Ruf mit einem Eifer behauptet,welcher der Strenge ihres Anführers Ehre machte. Der franzö-sische General hatte seinerseits, als begnügte er sich mit großer