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„Du scheinst mir eher ein Feind von Frankreich! Halt! oderbei Gott, ich will dich mit dem Teufel gut Freund machen!Kameraden, Feuer!"
Der Befehl fand sogleich Gehör und der Nebel wurde von demKnall von fünfzig Musketen erschüttert. Zum Glück war falschgezielt, und die Kugeln durchpfiffen die Luft in einer verschiedenenRichtung, aber doch immer so nahe, daß cs den ungeübten OhrenDavids und der beiden Mädchen dünkte, sie sausten nur ein paarZoll von ihnen vorbei. Der Ruf ward wiederholt und der Befehlnicht allein zum Feuern, sondern selbst zur Verfolgung war nurzu gut vernehmbar. Als Heyward kurz de» Sinn des Gehörtenerklärt hatte, hielt Hawk-eye an und sprach entschlossen und fest:
„Laßt uns auch Fener geben, dann glauben sie, es sei ei»Ausfall und weichen, oder warten ans Verstärkung."
Der Plan war gnt, blieb aber ohne Erfolg. So bald dieFranzosen die Gewehrsalve hörten, war es, als ob die ganzeGegend lebendig würde, und Flinten klirrten die Ebene entlangvon den Ufern des See's bis an den fernsten Saum der Wälder.
„Wir kriegen das ganze Heer auf den Hals und führen einenallgemeinen Sturm herbei," sprach Dnncan; „voran, mein Freund,wenn Euch Euer Leben lieb ist."
Der Kundschafter wollte willfahren, aber in der Verwirrungdes Angenblicks hatte er seine Stellung verändert und die Richtungverloren. Vergeblich hielt er seine Wange» gegen den Wind, nichtdas leiseste Lüftchen wehte mehr. In dieser Noth bemerkte Uncasdie Furche der Kanonenkugel, welche hier die Spitzen von dreinahe an einander liegenden Amcisenhanfen weggenommen hatte.
„Laßt mich 'mal schauen!" sagte Hawk-eye, bückte sich, umdie Richtung zu erkennen, und setzte rasch seinen Weg fort.
Geschrei, Flüche, rufende Stimmen, Flintenschüsse folgten sichununterbrochen und, wie es schien, von allen Seiten. Plötzlicherleuchtete ein starker Fenerstrahl die Scene, der Nebel stieg in