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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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gebogen, wie eine Lady die Blume von dem Stängel bricht, allesAndere aber zerrissen und nicdcrgebrochcn, als ob die starke Handeines Mannes daran gezerrt hätte. So schloß ich denn, daßdas schlaue Otterngezüchte das Knicken des Zweiges bemerkt unddann auch die übrigen zerbrochen habe, um uns glauben znmachen, ein Rehbock habe an den Zweigen sein Geweih versucht."

»Ich glaube, Euer Scharfblick täuschte Euch nicht; es ist soetwas vorgefallcn!"

Das war leicht abzusehcn!" fuhr der Kundschafter fort, keines-wegs gemeint, hier einen besonder!! Scharfblick bewiesen zu haben,etwas ganz Anderes war es mit dem watschelnden Gange desPferdes. Da fiel mir ein, die Mingo's konnten zu dieser Quellegehen, denn die Schelme kennen die Kraft ihres Wassers recht wohl."

Ist sie denn so berühmt?" fragte Hcyward, mit neugierigemAuge das abgeschiedene Thälchcn und seine sprudelnde Quellebetrachtend, die mit einer braunen Erde umgeben war.

Wenige Nothhänte reisen südlich oder östlich von den großenSeen, die nicht von ihren Eigenschaften gehört hätten. WolltIhr sie nicht selber kosten?"

Heyward nahm die Kürbisflaschc, warf sie aber, nachdem erein wenig von dem Wasser getrunken hatte, mit den Geberdendes Ekels wieder weg. Der Kundschafter lachte auf seine Weiseans vollem Herzen still vor sich hin und schüttelte mit großerSelbstzufriedenheit den Kopf.

»3a, Ihr müßt erst durch Gewohnheit den rechten Geschmackdaran erhalten! Es gab 'ne Zeit, wo mir's eben so wenig schmeckenwollte: nun ich mich daran gewöhnt habe, lechze ich darnach, wieder Damhirsch nach den Licks "). Eure starkgewürzten Weine sind

") Viele Thicre der amerikanischen Wälder besuche» Orte, wo sich Salz-quellen finden. Diese heißenLicks" oderSalz licks" in der Sprachedes Landes, weil die Vierfüßler oft die Erde auf lecken (Nck) mnssen,