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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Sicherheit und fast in der geraden Richtung des Vogelflugs.Nie schien er unschlüssig zu sein, der Weg mochte kaum erkenn-bar werden, ganz verschwinden oder gebahnt und offen vor ihmliegen. Nichts hemmte seine Eile oder machte ihn zweifelhaft.Es schien als ob Ermüdung ihm völlig unbekannt wäre. So oftsich die Angen der ermatteten Wanderer von dem gefallenen Lande,über das sie schritten, erhoben, schwebte seine dnnkle Gestalt durchdie vorderen Baumstämme hin, sein Auge blieb unbeweglich vor-wärts gerichtet, während die leichte Feder ans seinem Schopfein einem Luftzüge flatterte, der allein durch seine schnelle Bewe-gung hervorgebracht wurde.

Aber alle diese Sorgfalt und Eile galt einem bestimmtenZiele. Nachdem sie durch ein tiefes Thal gekommen waren, durchwelches ein rauschender Bach in Krümmungen dahinflosi, stieg erplötzlich einen Hügel hinan, der so steil und unwegsam war, daßdie Schwestern, um zu folgen, absteigcn mußten. Als sie denGipfel erreicht, befanden sie sich auf einer Fläche, auf der nurwenige Bäume standen. Unter einem derselben hatte sich Ma-gna's dnnkle Gestalt niedergeworsen, als wollte er jene Ruhesuchen, deren Alle so sehr bedürftig waren.

Eilftes Kapitel.

Verflucht sei mein Stamm,Wvfrr» ich ihm verzeihe.

Shylock.

der Indianer hatte für seinen Zweck einen jener steilen pyra-midenförmigen Hügel anserschen, welche eine große Aehnlichkeitmit künstlichen Erdanfwürfen haben und in den Thälern Ame-rikas so häufig gefunden werden. Der fragliche Hügel war hochund abschüssig, fein Gipfel, wie gewöhnlich, abgeplattet, eine