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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Mal, Slimmcn erschollen von der ober» Spitze der Insel bis znihrem niederen Ende, nnd ließen sich bald anch ans dem nacktenFelsen über den Höhlen vernehmen, wo nach einem wilden Triumph-geschrei fortwährend ein so entsetzliches Gehenl die Lnft erfüllte,wie es nnr der Mensch, und er nur im Zustand der wildestenBarbarei ansstoßcn kann.

Die Töne erschollen bald in allen Richtungen um sic; Einigeriefen ihren Gefährten vom Rande des Wassers herauf, nnd Andereantworteten von der Höhe herab. Schreie ließen sich in der ge-fährlichen Nähe der Felsspalte zwischen den beiden Höhlen ver-nehmen, in welche sich ein kreischendes Geheul ans dem Abgründeder tiefen Fclscnklüfte mischte.

Kurz, so reißend schnell hatten sich die wilden Töne über denganzen kahlen Felsen verbrechet, daß die geängsteten Zuhörer sichleicht einbilden konnten, sie ertönte» anch unter ihnen, währendsie in Wahrheit über nnd ans allen Seiten von ihnen waren.

Mitten in dicscmTnmnlt ertönte einTriumphgehenl nur wenigeSchritte von dem verborgenen Eingang i» die Höhle. Heyward gaballe Hoffnung auf, indem er glaubte, dies; sei das Signal, daß sieentdeckt worden seien. Diese Besorgnis; verschwand jedoetz wieder,als sich die Schreienden um die Stelle sammelten, wo der Weißeso widerstrebend seine Büctzsc zurückgelassen hatte. Unter demKander-welsch der indianischen Dialekte, das man jetzt deutlich vernahm,ließen sich nicht blos einzelne Wörter, sondern, selbst ganze Sätzein dem Patois Canada's unterscheiden. Viele Stimmen tönten miteinem Mal: ,,Ia langneCaraNine!" nnd die Echo der Wälder gegen-über gaben einen Namen wieder, der, wie Heyward sich wohl erin-nerte, von seinen Feinden einem berühmten Jäger nnd Kundschafterdes englischen Lagers gegeben wurde, welcher, wie er jetzt znm erstenMal erfuhr, sein letzter Begleiter gewesen war. ,chn Icmgne cura-bine! H I» longue Oarablneging cs von Mnnd zu Mund, bis

*) Die lange Büchse.