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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Seite
103
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der sich von den Wirklingen des betäubenden Schusses noch nichtganz erholt hatte,wir wollen uns in der Höhle verbergen und dasklebrige der Vorsehung überlassen."

Ich erinnere mictz," versetzte der verwirrte Singmeistcr,daßich mitzwci holdseligen Mädchen mich vereinigte, um unsere Stimmenzu Dank und Preis zu erheben; seitdem bi» ich von einem schwerenGericht für meine Sünden heimgesnctzt worden. Es war mir, alsläge ich im Schlaf, und Mißtöne zerrissen mein Ohr, als ob die letzteZeit erfüllt wäre und die Natur ihrer Harmonie vergessen hätte."

Armer Mensch! deine eigene Zeit war beinahe selbst abgelau-fen! aber steh' ans und komm' mit mir; ich will dich an einen Ortführen, wo du keine andre Töne als die deines Psalmgesangs hörensollst."

Es liegt eine Harmonie in dem Falle des Katarakts, und dasRausche» des Wassers ist oft den Sinnen angenehm!" sprach David,indem er sich noch verwirrt die Hand an die Stirne drückte.Istnicht noch immer die Luft mit Geheul und Geschrei erfüllt, als obdie abgeschiedenen Geister der Verdammten"

Nicht mehr, nicht mehr," unterbrach ihn der ungeduldige Hey-ward,es hat anfgehört, und sie, die cs erhoben, sind, so Gottwill, nicht mehr da! Alles ist still und im Fricden bis ans den Fluß;herein denn, wo Ihr jene Laute, die Euch so vergnügen, hören las-sen könnet."

David lächelte traurig, obgleich nicht ohne einen flüchtigenSchimmer vonFrende über die Anspielung ans seinen Lieblingsberns.Er zögerte nicht länger, sich an einen Ort zu begeben, welcher ihmso ungestörten Genuß für seine müden Sinne versprach, »nd ausden Arm seines Begleiters gelehnt, trat er in den engen Eingangder Höhle. Dnncan ergriff einen Hansen Sassafras und schob ihn vorden Eingang, so daß keine Spur einer Oeffnnng mehr zu sehen war.Innerhalb hängte er vor dieser gebrechlichen Scheidewand die Deckenans, welche die Waldbewohner zurück gelassen hatten, wodurch er