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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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mit einer zweiten Kugel, welche Hawk-eye die Mütze vom Kopfeschlng. Noch einmal erscholl das wilde Geheul ans den Wäldern,und ein Hagel von Kugeln pfiff über die Köpfe der Belagertenhin, als wollten sie diese an dem Orte Zusammenhalten, wo sieein leichtes Opfer des unternehmenden Kriegers werden mußten,der seinen Standpunkt ans dem Baume genommen hatte.

Da muß geholfen werden!" sagte der Kundschafter, mit un-ruhigem Auge um sich blickend.Unca's ruf deinen Vater: wirbrauchen alle unsre Waffen, um die zähe Ranpcnbrnt von ihremAste herab zn schütteln."

Das Signal war sogleich gegeben, und ehe Hawk-eye seineBüchse zum zweiten Mal geladen hatte, war Chingachgook beiihnen. Als der Sohn dem erfahrenen Krieger die Stellung desgefährlichen Feindes gezeigt hatte, entfuhr der gewöhnliche Aus-ruf:Hugh" seinen Lippen; weiter ließ er kein Zeichen der Ver-wunderung oder der Besorgnis; vernehmen. Hawk-eye und dieMohikaner bcriethen sich einige Augenblicke ernstlich in delawari-schcr Spracsie, dann nahmen sie ruhig ihre Posten ein, um deneilig verabredeten Plan in Ausführung zn bringen.

Der Krieger ans der Eiche hatte von dem Augenblick seinerEntdeckung an, es» ununterbrochenes, aber unwirksames Feuerunterhalten. Die Wachsamkeit seiner Feinde erlaubte ihm jedochnicht, genau zu zielen, da ihre Büchsen sogleich Alles, was vonihm sichtbar ward, sich zum Ziele nahmen: immer jedoch fuhrenseine Kugeln mitten unter die lauernden Vertheidiger. HeywardsKleider, die ihn vor den Andern sichtbar machten, wurden wieder-holt getroffen, und einmal floß sogar Blut ans einer leichtenWunde am Arme.

Endlich versuchte derHurone, durch die lange nngednldigeWach-samkcit seiner Feinde verwegen gemacht, bessernndgcnancrzn ziele».Das scharfe Auge der Mohikaner entdeckte durch das dünne Laub-werk wenigeZokl von dem Stamme des Baumes die dunklen Umrisse