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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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euch in den Schatte», welchen der Mond von jenem Ufer herwirft er ist dunkler als der von den Fichten und laßt unserwarten, was dein Herrn gefallen wird, über uns zu verfugen.Wir wollen einander nur noch zuflnstern, und vielleicht märe esnoch besser, wen» jeder eine Weile sich nur mit seinen eigenenGedanken unterhielte."

In dem Tone des Knndschafters lag hoher Ernst, abxr ohnelänger ein Zeichen unmännlicher Furcht zu verrathen. Offenbarwar seine augenblickliche Schwäche mit der Erklärung des Wunders,das seine eigene Erfahrung nicht ergründen konnte, verschwunden,und wenn er auch die Gefahr ihrer jetzigen Lage wohl erkannte,so war er doch bereit, ihr mit der ganzen Energie seines ent-schlossenen Charakters Trotz zu bieten. Dies Gefühl schienen auchdie Eingebornen zu theilen: sic setzten sich so, daß sie beide Uferüberschauen konnten, während sic selbst der Beobachtung ans derFerne entzogen waren. Unter solchen Umständen verlangte diegewöhnliche Klugheit Heywards und seiner Begleiter, eine Vor-sicht nachznahmen, die ans einer so verständigen Quelle stoß. Derjunge Mann holte ans der Hohle ein Bündel Sassafras, legte esin die Fclsenspalte, welche sich zwischen beiden Höhlen befand,und hieß die Schwestern sich darant niederlaffen, die so durch dieFelsen vor jederlei Geschoß geschützt waren, während man ihreBesorgnisse durch die Versicherung hob, daß keine Gefahr ohnevorherige Warnung herannahen könne. Heyward selbst stellte sichin ihre Nähe, so daß er mit ihnen sprechen konnte, ohne seineStimme ans eine gefährliche Höhe zu erheben, während David,dem Beispiele der Waldmänner folgend, seine Person in denSpalten der Felsen ans eine Weise unterbrachte, daß seine unförm-lichen Gliedmaßen dem Auge nicht länger anstößig waren.

So vergingen mehrere Stunden ohne weitere Unterbrechung.Der Mond erreichte sein Zenith und goß sein mildes Licht ans dielieblichen Gesichter der Schwestern, die einander in den Armen