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Pfefferbaums niedlich geschnitzten Teller darbvt und mir gebühren-der Höflichkeit ihrer Schwester die gleichen Dienste that, sein dunk-les Auge auf Coras ausdrucksvollen Gesichtszügen verweilte. Ein-odcr zweimal sah er sich veranlasit, z» sprechen, um die Aufmerk-samkeit derer, die er bediente, rege zu machen. In solchen Fällengebrauchte er das Englische, zwar gebrochen und mangelhaft, aberverständlich genug und durch seine tiefe Kehlstimme so mild undwohlklingend, dasi beide Damen jedesmal mit Bewunderung undErstaunen ans ihn blickten. Im Verlause dieser Höflichkcitsbezeu-gnngen wurden einige Worte gewechselt, welche nicht verfehlten,ihrem Verkehr den Anschein freundlicher Zutraulichkeit zu geben.
Mittlerweile blieb Chingachgvoks Ernst sich immer gleich. Erhatte sich mehr in den Bereich des Lichtes gesetzt, wo die häufi-gen, unruhigen Blicke seiner Gäste besser im Stande waren, dennatürlichen Ausdruck seines Gesichtes von dessen künstlichen Schre-ckenszügen zu trennen. Sie fanden eine große Achnlichkeit zwi-schen Vater und Sohn, nur mit dem Unterschied , welchen Alterund Anstrengungen erwarten ließen. Das Wilde seiner Zügeschien zu schlummern, und jener ausdrucksloscrn Ruhe zu wei-chen, die einem indianischen Krieger eigenthümlich ist, wenn seineGeisteskräfte nicht für höhere Lebenszwecke in Anspruch genom-men sind. An den gelegentlichen Blitzen, die über sein dunklesGesicht hinfnhrcn, war jedoch leicht zu ersehe», dasi es nur galt,seine Leidenschaften zu wecken, um dem schreckhaften Emblem,das er gewählt hatte, seine Feinde in Furcht z» setzen, seine volleBedeutung zu geben. Auf der andern Seite ruhte das lebhafte,unstäte Auge des Kundschafters nur selten. Er aß und trankzwar mit einer Lust, die keine Furcht vor Gefahr zu störe» ver-mochte, aber seine Wachsamkeit schien ihn nie zu verlassen. Sehroft mußte die Kürbisffasche, oder das Wildpret, vor seinem Mundeangelangt, warten, während er den Kopf bei Seite wendete, alsob er auf entfernte, verdächtige Laute horchte — eine Bewegung, die